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Klasse 10aM hinterlässt Spuren

Obwohl schon im Januar 2019 von Tamara der Vorschlag gemacht wurde, dass die  Klasse 10aM sich im zweiten Stock an der Wand gegenüber von den PC-Räumen verewigen sollte und dies von der Klasse ausdrücklich gewünscht wurde, dauerte es bis nach den Prüfungen im Juni bis Vorschläge eingingen, in welcher Weise das geschehen sollte.

Nach einer Abstimmung wurde der Vorschlag von Tita angenommen. Während in der Klasse die Abschlussrede geschrieben und Dankeskarten für die Fachlehrer gestaltet wurden, führten Tita, Sophie, Chrissie, Rijad und Alex den Entwurf in die Tat um, und die Klasse 10aM hinterließ ihre Spuren an einer Wand des Schulhauses neben den Klassen 9a und 10aM aus dem Jahr 2016.

„Weil es wichtig ist!“

Schwerpunkt lesen an der Mittelschule Miesbach

Es gibt Unterschiede im Verhalten und bei den Vorlieben zwischen Mädchen und Jungen. Diesen Befund können im Großen und Ganzen nicht nur Eltern bestätigen, die Söhne und Töchter bei sich aufwachsen sehen. Auch Lehrer im Fach Deutsch machen oft diese Feststellung. „Als ich meiner diesjährigen neunten Klasse im Fach Deutsch zu Schuljahresbeginn ankündigte, dass wir verstärkt im Unterricht lesen werden und jeder Schüler ein Buchreferat zu halten hat, hielt sich die Begeisterung dafür bei den Jungen sichtbar in Grenzen“, weiß Catrin Troppmann, Deutschlehrerin an der Mittelschule Miesbach und Lesebeauftragte Mittelschulen im Schulamtsbezirk Miesbach, hierzu zu berichten. Mädchen weisen im Allgemeinen eine höhere Affinität zu Büchern auf, sie lesen auch im Durchschnitt deutlich mehr in ihrer Freizeit. Deshalb erhofft sich Frau Troppmann vor allem bei den männlichen Schülern der Mittelschule Miesbach einen größeren Sprung nach vorne im Bereich Lesekompetenz und Lesemotivation, wenn das Lesen einen verbindlichen Schwerpunkt in möglichst allen Fächern an der Rudolf-Pikola-Mittelschule im Schuljahr 2019/2020 bildet.

Im diesjährigen Schwerpunktjahr Lesen sind einige Aktivitäten und Veranstaltungen bei uns geplant, um das gesteckte Vorhaben mit Leben zu erfüllen. In der Lehrerschaft bilden sich Teams für die Unter-, Mittel- und Oberstufe, die sich u.a. um die Materialsortierung und den Erfahrungsaustausch hinsichtlich der durchgeführten Maßnahmen zur Leseförderung kümmern. Ein herausragendes Ereignis im ersten Schulhalbjahr stellt dann der bundesweite Tag des Vorlesens dar. Dieser findet in diesem Jahr am Freitag, den 15.11.2019, statt und steht unter dem Motto “Sport und Bewegung“. Alle Klassen unserer Mittelschule werden daran teilnehmen. Die ersten Ideen für diesen Aktionstag reichen von Vorlesen im Kindergarten, Altenheim, Kinderstation Krankenhaus, Grundschule Miesbach bis zum öffentlichen Vortragen von Texten in Miesbacher Stadtcafes oder in der Stadt-bücherei. Zu Letzterem ist dann auch die Miesbacher Bevölkerung herzlich eingeladen. Vorankündi-gungen dazu sind dann zu gegebener Zeit der örtlichen Presse zu entnehmen. Weitere Vorhaben in diesem Kalenderjahr sind zum einen der bereits im 61. Jahr stattfindende Vorlesewettbewerb der sechsten Jahrgangsstufe der Mittelschule Miesbach Anfang Dezember. Dabei treten in der Schul-bücherei Miesbach pro Klasse drei Schüler an, um den besten Leser der Schule durch eine namhafte und kompetente Jury küren zu lassen. Zum anderen soll in der Vorweihnachtszeit in jeder Klasse die ersten 10-15 Minuten vorgelesen werden. Damit schafft man mit den richtigen Weihnachtstexten sicherlich auch eine schöne Einstimmung in die ´stade Zeit`. Darüber hinaus verwenden die Deutsch-lehrer an der Mittelschule Miesbach in ihrem Unterricht das webbasierte Programm Antolin, mit dem die Lesefähigkeit von Schülern gefördert werden soll. Kinder und Jugendliche wählen auf antolin.de einen Buchtitel, lösen dazu ein Quiz und verdienen sich Punkte. Antolin schafft somit Anreize zum Lesen. Die Verwendung dieses Programms hat sich durchgehend als Mittel der Leseförderung im Unterricht bei uns an der Schule bewährt. Abschließend muss man auch die verstärkte Zusammen-arbeit der Mittelschule mit der Stadtbücherei Miesbach in diesem Schwerpunktjahr Lesen erwähnen. So wird es auch eine dementsprechende Lehrerfortbildung des Kollegiums vor Ort geben und  Besuche mit Schülern in der Stadtbücherei stattfinden.

Getragen werden die diesjährigen verstärkten Bemühungen im Bereich Lesen von der Überzeugung, dass Lesekompetenz gleichzeitig Lebenskompetenz bedeutet. Menschen dürfen nicht beim Lesen und Verstehen von Vertragsbestimmungen oder wichtigen Schriftstücken scheitern. Deshalb ist auch die Vermittlung von Lesekompetenz von Kindesbeinen an zu fördern. Und darüber hinaus: Lesen unterstützt die Phantasie und regt Kinder an, selbstständig zu denken und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Auch nach diesem Schuljahr 2019/2020 wird es an unserer Schule Kinder und Jugendliche geben, die nie oder nur selten von sich aus zu einem Buch greifen. Dies ist allen Lehrkräften bewusst. Nehmen wir aber exemplarisch den fiktiven Mittelschüler Hansi, der seit seiner Einschulung mit dem Lesen auf Kriegsfuß steht. Was wird Hansi von diesem Schwerpunktjahr Lesen positiv mitnehmen können? Dazu weiß Lehrerin Catrin Troppmann nicht nur für sich eine Antwort: „Ich hoffe, dass der Hansi weniger Angst vor dem Fach Deutsch hat, bei dem es auch um viel Text, um viel Lesen geht. Hansi tut sich allgemein leichter, weil er einfach besser lesen kann.“

Aufruf zur Bücherspende

Wir haben noch Platz in den Bücherregalen in der Schulbücherei.

Wäre dort nicht ein gutes neues Zuhause für deine nicht mehr benötigten Bücher?

Wenn Du gut erhaltene Kinder- und Jugendbücher abzugeben hast, bringe sie bitte zu den Öffnungszeiten in die Schulbücherei. Vielen Dank!

INTERVIEW

Neue Mitarbeiter an der Mittelschule Miesbach

Gitarrist und Harry-Potter-Fan: Simon Grimm

Seit Beginn des aktuellen Schuljahres ist Simon Grimm neu an unserer Schule. Er leistet hier ein Bundesfreiwilligenjahr ab. Um ihn der Schulgemeinschaft einmal näher vorzustellen, haben wir ihn zu einem Interview gebeten. Übrigens: Auch für das kommende Schuljahr 2020/2021 sucht die Mittel-schule Miesbach wieder einen jungen Erwachsenen, der im Rahmen eines Bundesfreiwilligenjahres bei uns mitarbeiten will. Interessenten melden sich bitte im Sekretariat der Rudolf-Pikola-Mittel-schule.

Simon, stell dich doch bitte kurz selbst vor.

Ich heiße Simon Grimm. Mein Alter ist 19 Jahre, werde aber im Oktober 20 Jahre alt. Ich wohne in Fischbachau, und dies schon mein ganzes Leben lang. Mein Abitur habe ich im letzten Schuljahr am Gymnasium Miesbach gemacht. Bei meinen Hobbys steht das ´Surfen` und Spielen oben an, leider. Ich spiele aber auch Gitarre und nehme da jetzt wieder mehr Unterricht. Meist am Wochenende treffe ich mich mit Freunden.

Was hat dich bewogen, jetzt nach deinem Abitur ein Bundesfreiwilligenjahr zu machen?

Ehrlich gesagt wusste ich noch nicht so ganz, was ich überhaupt nach der Schule machen will. Deshalb wollte ich nun auch nicht gleich zum Studieren anfangen. Immer mehr kam die Idee auf, dass ich noch mal zur Schule gehe und mir alles einmal von der anderen Seite anschaue. Also auf den Punkt gebracht: Dieses Jahr will ich zur persönlichen und beruflichen Orientierung nutzen. 

Was willst du mal beruflich machen?

Wie gesagt, da bin ich noch unschlüssig. Es soll aber eher in eine soziale Berufsrichtung gehen. Mein Favorit ist eine zukünftige Stelle im Bereich “Soziale Arbeit“.

Schon einmal eine lustige Situation hier in deinem bisherigen Arbeitsalltag erlebt?

Oh, also ich muss sagen, hier macht mir vieles Spaß. Aber konkret fällt mir jetzt keine bestimmte Sache ein. Am Ende des Schuljahres habe ich sicherlich mehr dazu zu sagen.

Simon, du übernimmst in diesem Schuljahr auch Öffnungszeiten in unserer Schulbücherei. Genauer gesagt am Montag und am Donnerstag, jeweils in der dritten Schulstunde. Deshalb noch ein paar kurze Fragen zu deinem eigenen Verhältnis zum Lesen und zu Büchern.

Liest du selbst gerne Bücher?

Ich hatte mal eine Phase, da habe ich relativ viel gelesen. Mittlerweile lese ich fast gar nichts mehr, tatsächlich ist das so. Was an sich eigentlich ultraschade ist, aber wohl meiner fehlenden Zeit dafür geschuldet ist.

Trotzdem will ich von dir wissen: Was ist nach deiner Meinung das Schöne am Lesen?

Ich finde es einfach toll, wie man beim Lesen komplett in andere Welten eintauchen kann. Daraus hört man wahrscheinlich auch schon bisschen heraus, dass ich damals vor allem auch die Fantasy-Bücher gemocht habe. Was ich auch bei den gelesenen Büchern festgestellt habe: Die Charakteren der handelnden Personen können viel facettenreicher als in einer Verfilmung dargestellt werden.

Welches Buch kannst du unseren Schülern empfehlen?

Auf jeden Fall sollte man die Harry-Potter-Bücher lesen. Mit diesen habe ich damals eigentlich so richtig angefangen, dickere Schmöker zu lesen. Davor hatte ich die einzelnen Harry-Potter-Kinofilme gesehen. Und die faszinierten mich so stark, dass ich mir gesagt habe, dass ich unbedingt die Bücher dazu lesen muss.

Simon, vielen Dank für dieses Interview!

Wandertag der 7a

Am Dienstag, den 12.09.2019, sind wir, die Klasse 7a, am Wandertag auf die Schliersbergalm gewandert.

Zuerst sind wir mit der BOB von Miesbach nach Schliersee gefahren. Als wir am Bahnhof angekommen sind, haben wir beschlossen, dass wir es alle gemeinsam hinauf schaffen und uns einen „Schlachtruf“ ausgedacht. Der Weg zur Alm ging steil nach oben und für einige von uns war es sehr beschwerlich. Die Kühe, Ochsen und Schafe am Wegrand konnten uns leider nicht anfeuern, dafür aber unsere Lehrerin, die es nicht erlaubt hatte, mit der Gondel zu fahren. Manche aus unserer Klasse sind sogar richtig schnell gelaufen!

 Als wir oben waren gab es Applaus für alle – vor allem für diejenigen, die sich besonders angestrengt hatten – und endlich Brotzeit. Wir haben die Zeit zum Trampolinspringen, Spielen und Reden genutzt und natürlich die schöne Aussicht genossen. Nach viel zu kurzer Zeit mussten wir schon wieder den Rückweg antreten. Mit der Sommerrodelbahn ging es schnell bergab, die „Raser“ durften vor! Das hat richtig Spaß gemacht, auch denen, die fast Schritttempo gefahren sind.

Zum Bahnhof sind wir gerannt, um den Zug noch zu erreichen und kurz nach Mittag sind wir wieder zuhause gewesen. Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, der einem den Schulanfang nach den Sommerferien erleichtert hat.

Eure Klasse 7a

(Klassenleitung: L. Then)