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„Weil es wichtig ist!“

Schwerpunkt lesen an der Mittelschule Miesbach

Es gibt Unterschiede im Verhalten und bei den Vorlieben zwischen Mädchen und Jungen. Diesen Befund können im Großen und Ganzen nicht nur Eltern bestätigen, die Söhne und Töchter bei sich aufwachsen sehen. Auch Lehrer im Fach Deutsch machen oft diese Feststellung. „Als ich meiner diesjährigen neunten Klasse im Fach Deutsch zu Schuljahresbeginn ankündigte, dass wir verstärkt im Unterricht lesen werden und jeder Schüler ein Buchreferat zu halten hat, hielt sich die Begeisterung dafür bei den Jungen sichtbar in Grenzen“, weiß Catrin Troppmann, Deutschlehrerin an der Mittelschule Miesbach und Lesebeauftragte Mittelschulen im Schulamtsbezirk Miesbach, hierzu zu berichten. Mädchen weisen im Allgemeinen eine höhere Affinität zu Büchern auf, sie lesen auch im Durchschnitt deutlich mehr in ihrer Freizeit. Deshalb erhofft sich Frau Troppmann vor allem bei den männlichen Schülern der Mittelschule Miesbach einen größeren Sprung nach vorne im Bereich Lesekompetenz und Lesemotivation, wenn das Lesen einen verbindlichen Schwerpunkt in möglichst allen Fächern an der Rudolf-Pikola-Mittelschule im Schuljahr 2019/2020 bildet.

Im diesjährigen Schwerpunktjahr Lesen sind einige Aktivitäten und Veranstaltungen bei uns geplant, um das gesteckte Vorhaben mit Leben zu erfüllen. In der Lehrerschaft bilden sich Teams für die Unter-, Mittel- und Oberstufe, die sich u.a. um die Materialsortierung und den Erfahrungsaustausch hinsichtlich der durchgeführten Maßnahmen zur Leseförderung kümmern. Ein herausragendes Ereignis im ersten Schulhalbjahr stellt dann der bundesweite Tag des Vorlesens dar. Dieser findet in diesem Jahr am Freitag, den 15.11.2019, statt und steht unter dem Motto “Sport und Bewegung“. Alle Klassen unserer Mittelschule werden daran teilnehmen. Die ersten Ideen für diesen Aktionstag reichen von Vorlesen im Kindergarten, Altenheim, Kinderstation Krankenhaus, Grundschule Miesbach bis zum öffentlichen Vortragen von Texten in Miesbacher Stadtcafes oder in der Stadt-bücherei. Zu Letzterem ist dann auch die Miesbacher Bevölkerung herzlich eingeladen. Vorankündi-gungen dazu sind dann zu gegebener Zeit der örtlichen Presse zu entnehmen. Weitere Vorhaben in diesem Kalenderjahr sind zum einen der bereits im 61. Jahr stattfindende Vorlesewettbewerb der sechsten Jahrgangsstufe der Mittelschule Miesbach Anfang Dezember. Dabei treten in der Schul-bücherei Miesbach pro Klasse drei Schüler an, um den besten Leser der Schule durch eine namhafte und kompetente Jury küren zu lassen. Zum anderen soll in der Vorweihnachtszeit in jeder Klasse die ersten 10-15 Minuten vorgelesen werden. Damit schafft man mit den richtigen Weihnachtstexten sicherlich auch eine schöne Einstimmung in die ´stade Zeit`. Darüber hinaus verwenden die Deutsch-lehrer an der Mittelschule Miesbach in ihrem Unterricht das webbasierte Programm Antolin, mit dem die Lesefähigkeit von Schülern gefördert werden soll. Kinder und Jugendliche wählen auf antolin.de einen Buchtitel, lösen dazu ein Quiz und verdienen sich Punkte. Antolin schafft somit Anreize zum Lesen. Die Verwendung dieses Programms hat sich durchgehend als Mittel der Leseförderung im Unterricht bei uns an der Schule bewährt. Abschließend muss man auch die verstärkte Zusammen-arbeit der Mittelschule mit der Stadtbücherei Miesbach in diesem Schwerpunktjahr Lesen erwähnen. So wird es auch eine dementsprechende Lehrerfortbildung des Kollegiums vor Ort geben und  Besuche mit Schülern in der Stadtbücherei stattfinden.

Getragen werden die diesjährigen verstärkten Bemühungen im Bereich Lesen von der Überzeugung, dass Lesekompetenz gleichzeitig Lebenskompetenz bedeutet. Menschen dürfen nicht beim Lesen und Verstehen von Vertragsbestimmungen oder wichtigen Schriftstücken scheitern. Deshalb ist auch die Vermittlung von Lesekompetenz von Kindesbeinen an zu fördern. Und darüber hinaus: Lesen unterstützt die Phantasie und regt Kinder an, selbstständig zu denken und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Auch nach diesem Schuljahr 2019/2020 wird es an unserer Schule Kinder und Jugendliche geben, die nie oder nur selten von sich aus zu einem Buch greifen. Dies ist allen Lehrkräften bewusst. Nehmen wir aber exemplarisch den fiktiven Mittelschüler Hansi, der seit seiner Einschulung mit dem Lesen auf Kriegsfuß steht. Was wird Hansi von diesem Schwerpunktjahr Lesen positiv mitnehmen können? Dazu weiß Lehrerin Catrin Troppmann nicht nur für sich eine Antwort: „Ich hoffe, dass der Hansi weniger Angst vor dem Fach Deutsch hat, bei dem es auch um viel Text, um viel Lesen geht. Hansi tut sich allgemein leichter, weil er einfach besser lesen kann.“

Aufruf zur Bücherspende

Wir haben noch Platz in den Bücherregalen in der Schulbücherei.

Wäre dort nicht ein gutes neues Zuhause für deine nicht mehr benötigten Bücher?

Wenn Du gut erhaltene Kinder- und Jugendbücher abzugeben hast, bringe sie bitte zu den Öffnungszeiten in die Schulbücherei. Vielen Dank!

INTERVIEW

Neue Mitarbeiter an der Mittelschule Miesbach

Gitarrist und Harry-Potter-Fan: Simon Grimm

Seit Beginn des aktuellen Schuljahres ist Simon Grimm neu an unserer Schule. Er leistet hier ein Bundesfreiwilligenjahr ab. Um ihn der Schulgemeinschaft einmal näher vorzustellen, haben wir ihn zu einem Interview gebeten. Übrigens: Auch für das kommende Schuljahr 2020/2021 sucht die Mittel-schule Miesbach wieder einen jungen Erwachsenen, der im Rahmen eines Bundesfreiwilligenjahres bei uns mitarbeiten will. Interessenten melden sich bitte im Sekretariat der Rudolf-Pikola-Mittel-schule.

Simon, stell dich doch bitte kurz selbst vor.

Ich heiße Simon Grimm. Mein Alter ist 19 Jahre, werde aber im Oktober 20 Jahre alt. Ich wohne in Fischbachau, und dies schon mein ganzes Leben lang. Mein Abitur habe ich im letzten Schuljahr am Gymnasium Miesbach gemacht. Bei meinen Hobbys steht das ´Surfen` und Spielen oben an, leider. Ich spiele aber auch Gitarre und nehme da jetzt wieder mehr Unterricht. Meist am Wochenende treffe ich mich mit Freunden.

Was hat dich bewogen, jetzt nach deinem Abitur ein Bundesfreiwilligenjahr zu machen?

Ehrlich gesagt wusste ich noch nicht so ganz, was ich überhaupt nach der Schule machen will. Deshalb wollte ich nun auch nicht gleich zum Studieren anfangen. Immer mehr kam die Idee auf, dass ich noch mal zur Schule gehe und mir alles einmal von der anderen Seite anschaue. Also auf den Punkt gebracht: Dieses Jahr will ich zur persönlichen und beruflichen Orientierung nutzen. 

Was willst du mal beruflich machen?

Wie gesagt, da bin ich noch unschlüssig. Es soll aber eher in eine soziale Berufsrichtung gehen. Mein Favorit ist eine zukünftige Stelle im Bereich “Soziale Arbeit“.

Schon einmal eine lustige Situation hier in deinem bisherigen Arbeitsalltag erlebt?

Oh, also ich muss sagen, hier macht mir vieles Spaß. Aber konkret fällt mir jetzt keine bestimmte Sache ein. Am Ende des Schuljahres habe ich sicherlich mehr dazu zu sagen.

Simon, du übernimmst in diesem Schuljahr auch Öffnungszeiten in unserer Schulbücherei. Genauer gesagt am Montag und am Donnerstag, jeweils in der dritten Schulstunde. Deshalb noch ein paar kurze Fragen zu deinem eigenen Verhältnis zum Lesen und zu Büchern.

Liest du selbst gerne Bücher?

Ich hatte mal eine Phase, da habe ich relativ viel gelesen. Mittlerweile lese ich fast gar nichts mehr, tatsächlich ist das so. Was an sich eigentlich ultraschade ist, aber wohl meiner fehlenden Zeit dafür geschuldet ist.

Trotzdem will ich von dir wissen: Was ist nach deiner Meinung das Schöne am Lesen?

Ich finde es einfach toll, wie man beim Lesen komplett in andere Welten eintauchen kann. Daraus hört man wahrscheinlich auch schon bisschen heraus, dass ich damals vor allem auch die Fantasy-Bücher gemocht habe. Was ich auch bei den gelesenen Büchern festgestellt habe: Die Charakteren der handelnden Personen können viel facettenreicher als in einer Verfilmung dargestellt werden.

Welches Buch kannst du unseren Schülern empfehlen?

Auf jeden Fall sollte man die Harry-Potter-Bücher lesen. Mit diesen habe ich damals eigentlich so richtig angefangen, dickere Schmöker zu lesen. Davor hatte ich die einzelnen Harry-Potter-Kinofilme gesehen. Und die faszinierten mich so stark, dass ich mir gesagt habe, dass ich unbedingt die Bücher dazu lesen muss.

Simon, vielen Dank für dieses Interview!

Wandertag der 7a

Am Dienstag, den 12.09.2019, sind wir, die Klasse 7a, am Wandertag auf die Schliersbergalm gewandert.

Zuerst sind wir mit der BOB von Miesbach nach Schliersee gefahren. Als wir am Bahnhof angekommen sind, haben wir beschlossen, dass wir es alle gemeinsam hinauf schaffen und uns einen „Schlachtruf“ ausgedacht. Der Weg zur Alm ging steil nach oben und für einige von uns war es sehr beschwerlich. Die Kühe, Ochsen und Schafe am Wegrand konnten uns leider nicht anfeuern, dafür aber unsere Lehrerin, die es nicht erlaubt hatte, mit der Gondel zu fahren. Manche aus unserer Klasse sind sogar richtig schnell gelaufen!

 Als wir oben waren gab es Applaus für alle – vor allem für diejenigen, die sich besonders angestrengt hatten – und endlich Brotzeit. Wir haben die Zeit zum Trampolinspringen, Spielen und Reden genutzt und natürlich die schöne Aussicht genossen. Nach viel zu kurzer Zeit mussten wir schon wieder den Rückweg antreten. Mit der Sommerrodelbahn ging es schnell bergab, die „Raser“ durften vor! Das hat richtig Spaß gemacht, auch denen, die fast Schritttempo gefahren sind.

Zum Bahnhof sind wir gerannt, um den Zug noch zu erreichen und kurz nach Mittag sind wir wieder zuhause gewesen. Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, der einem den Schulanfang nach den Sommerferien erleichtert hat.

Eure Klasse 7a

(Klassenleitung: L. Then)

Premiere im Schnee (Interview mit Lehrerin Bianca Voggesberger über die Wintersportwoche)

(Interview geführt Mitte Februar 2018)

Eine Premiere in der Mittelschule Miesbach: Vor Kurzem fuhren Schüler mit zwei Lehrkräften und einer weiteren Begleitperson zu einer Wintersportwoche in den Skiort Wagrain in Österreich. Im Interview blickt Organisatorin Bianca Voggesberger, Klassenlehrerin der Klasse 9cM, auf diese für die Buben und Mädchen erlebnisreiche Tage zurück.

Bianca, du hast kürzlich eine Skiwoche mit Schülern der Mittelschule Miesbach durchgeführt. Um was handelte es sich dabei genauer?

Stimmt, fünf Tage war ich mit meiner Klasse 9cM unterwegs. Es war aber nicht eine Skiwoche im klassischen Sinn, sondern wir haben es als Wintersportwoche bezeichnet. Damit nicht jeder Skifahren muss. Für die beim Skifahren nicht teilnehmenden Schüler stand ein Alternativprogramm zur Verfügung.

Wohin seid ihr gefahren? Wo lag die Unterkunft?

Wir waren in Wagrain in Österreich. Dort haben sich fünf Jugendhotels zusammengeschlossen. Sie nennen sich selbst die Top 5. Wir haben uns im Vorfeld für das Jugendsporthotel Wurzenrainer entschieden. Das dortige Konzept sieht vor, dass immer frisches und gesundes Essen auf den Tisch kommt. Zudem galt ´all-inclusive` auch bei den Getränken. Darüber hinaus bietet das Hotel ein weitreichendes Indoor-Angebot an, zum Beispiel stand uns auch eine Kegelbahn und eine professionelle Trampolinanlage zur Verfügung. So war auch für sehr schlechtes Wetter vorgesorgt.

Was habt ihr die Woche über nun genau gemacht?

Etwa die Hälfte meiner Schüler hatte sich im Vorfeld für das Alternativprogramm abseits der Skipisten entschieden. Die Skifahrer starteten dagegen an den drei Tagen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag auf den Pisten durch. Das Alternativprogramm bestand zum Beispiel aus einem ´Nordic Day`. Dabei ging es am Vormittag zum Langlaufen. Das dort vermittelte Wissen und Können an Fahrtechnik verknüpften die Buben und Mädchen dann am Nachmittag mit Elementen des Biathlon-Sports. Angeleitet wurden unsere Schüler dabei von einem ehemaligen österreichischen Biathlonstar. Mit echten Lasergewehren wurde dann auf die Zielscheiben geschossen. Es hat den Jugendlichen immens viel Spaß gemacht. An einem anderen Tag ging es zum Eislaufen und zum Eisstockschießen. Ich und die anderen zwei Begleitpersonen auf dieser Klassenreise wechselten uns bei der Betreuung von den Teilnehmern am Alternativprogramm und den Skifahrern ab.

Zu den Teilnehmern dieser Wintersportwoche: Waren dies alles Schüler von deiner M-Klasse der 9. Jahrgangsstufe?

Ja, es fuhr die Klasse 9cM. Da bin ich Klassenleiterin. Die Teilnahme an der Wintersportwoche hatte ich freigestellt. Bis auf zwei Schüler fuhren dann aber alle mit. Insgesamt waren es 26 Buben und Mädchen. Ihnen allen hat es rückblickend sehr viel Spaß gemacht. Eine im positiven Sinne lockere Atmosphäre bestimmte die Woche. Die Schüler unternahmen auch in den Abendstunden im Hotel viel gemeinsam mit den Lehrern. Meine Schüler haben bei der Rückfahrt von Wagrain gefragt, ob wir in der 10. Jahrgangsstufe noch einmal dorthin fahren könnten.

Wie kann sich die Sache ´Wintersportwoche` in der Mittelschule Miesbach perspektivisch in den nächsten Jahren entwickeln?

Dank der finanziellen Unterstützung des Elternbeirats unserer Schule und der Raiffeisenbank konnte der Reisepreis für jeden teilnehmenden Schüler schon um 15 Euro gesenkt werden. Es wäre eine gute Sache, wenn wir für zukünftige Wintersportfahrten einen gewissen festen, erweiterten Sponsorenpool auf die Beine stellen könnten. Mit dieser Mithilfe bei der Finanzierung würden sich die Reisekosten für die Schüler weiter verringern und es den Familien leichter gemacht, die Fahrten ihren Kindern zu ermöglichen. Ein Ziel von mir ist es zudem, eine Skiwoche bereits in der 7. Jahrgangsstufe der Mittelschule Miesbach zu etablieren. So könnte sich zukünftig ein neu in die Rudolf-Pikola-Mittelschule eingetretener Fünftklässler bereits darauf freuen, mit seinen Altersgenossen in zwei Jahren für eine Woche in die Berge zum Skifahren zu fahren. Mir schwebt auch vor, dass es dann eine Schulfahrt ausschließlich zum Zweck des Skifahrens bzw. zum Erlernen dieses Wintersports ist. Alpinskis und die dazugehörige Winterausrüstung sind zum Beispiel oft kostengünstig auf Flohmarktseiten im Internet zu erstehen, und dieser Umstand erleichtert es den Anfängern, sich das Skiequipment zu besorgen. Anfängerkurse kann ich vor Ort selbst durchführen, da ich ausgebildete Skilehrerin bin. Eine reine Skiwoche hat auch den Vorteil, dass alle Schüler die Tage zusammen auf den Pisten verbringen.

Zum Abschluss eine Frage, die viele interessieren dürfte: Ist ein ´neuer` Thomas Dreßen, der diesjährige deutsche Überraschungssieger der berühmten Kitzbühler Streif-Abfahrt, bei unseren Schülern in Sicht?

Wir hatten bei unserer Fahrt eine lustige Skigruppe dabei, die alle mit ihren Brettern gut umzugehen wussten. Locker nahm es ein jeder von uns, wenn er sich mal als “Skitaucher“ betätigte, der seine Ski im Tiefschnee suchen musste. Und ein Junge hat seit dieser Woche den Spitznamen ´Opa` von seinen Mitschülern verpasst bekommen. Dies aufgrund seines gemächlichen Kurvenschwingens und stetigem lauten Ächzens und Schimpfens bei den Abfahrten. Als Abfahrer oder Rennläufer mit Nationalmannschaftsambitionen sah sich selbst kein Teilnehmer dieser Wintersportwoche. Also muss Thomas Dreßen noch selbst die Stellung im Skizirkus halten, aber er ist ja auch noch nicht so alt.

Vielen Dank für das Interview, Bianca Voggesberger.

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Die Mittelschule Miesbach feiert Fasching (Faschingsfreitag, 09.02.2018)

Der Fasching hielt am letzten Schultag vor den Faschingsferien Einzug in die Mittelschule Miesbach. Hatte einen Tag zuvor am Unsinnigen Donnerstag noch der reguläre Schulunterricht den Schultag bestimmt, so hieß es nun den ganzen Schulvormittag am Freitag in der Schulgemeinschaft zu feiern. Die drei Schülersprecher hatten ein abwechslungsreiches und interessantes Programm vorbereitet. Es war bei den Verkleidungen der Schüler kein Motto vorgegeben worden. So tummelten sich in der Schule neben Indianern, Cowboys und ´Schlafmützen` auch Prinzessinen, Zauberer und Metzgergesellen.

Als erster Programmpunkt stand der Gardeauftritt der Faschingsgesellschaft Crachia Hausham an. Mit viel Applaus belohnten die Zuschauer den Auftritt des Prinzenpaars auf der Bühne der Schulaula. Beeindruckt zeigten sich die Buben und Mädchen auch von den Darbietungen der Tanzgarde. Die Vorführung war anspruchsvoll und beeindruckte nicht nur durch die schönen, einheitlichen Faschingsgewänder. Nach dem halbstündigen Auftritt führte das Prinzenpaar eine nicht enden wollende Polonaise durch das Schulhaus an. Vor der Pause ging es dann für alle in die Turnhalle der Schule. Hier waren Spiele aufgebaut worden, bei denen eine Abordnung der Lehrer gegen Schüler antrat. Die Lehrkräfte strengten sich zwar sichtbar an, aber die Schüler waren beim Hindernisparcour oder Schubkarrenfahren nicht zu schlagen.

Die wohlverdiente Stärkung nach dem ganzen Mitfiebern beim Gaudi-Wettstreit zwischen Lehrern und Schülern gab es dann in der Schulpause in der Aula. Dreihundert Krapfen waren für die Schule gesponsert worden. So erhielt jeder Schüler einen davon. Nach der Pause fanden noch verschiedene Faschingsspiele für die Buben und Mädchen statt. In einem Klassenzimmer konnten sich talentierte Schüler am Wettbewerb ´Singstar` versuchen. Beim Spiel ´Reise nach Jerusalem` wurde mit Einsatz um die freien Stühle gekämpft. Beim Negerkusswettessen blieb die Nasenspitze bei den Teilnehmern selten sauber.

Im Folgenden Fotos von unserem Schulfasching:

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Nachruf auf die ehemalige Sekretärin Rosemarie Knott (27.01.2018)

Die Mittelschule Miesbach trauert um ihre langjährige Verwaltungsangestellte

Rosemarie Knott

Frau Knott war von 1974 bis 1995 die kompetente, immer zugewandte und

verständnisvolle Ansprechpartnerin im Sekretariat unserer Schule.

Wir werden Frau Knott in dankbarer Erinnerung behalten.

 

Volksschulverband Miesbach                           Mittelschule Miesbach

1. Vorsitzende Ingrid Pongratz                             Peter Müller, Rektor

im Namen des gesamten Kollegiums

 

 

Mit Freude und Einsatz bei den Fußball-Kreisentscheiden (Dezember 2017)

Das kann sich wahrlich sehen lassen: Mit ganzen vier Mädchen-Mannschaften trat die Mittelschule Miesbach bei den diesjährigen Kreisentscheiden im Fußball an. Hier zeigte sich, dass verstärkt auch Mädchen Interesse und Spaß am Spiel mit der runden Lederkugel haben und sich im Team gegen andere Schulen beweisen wollen. Nach den noch nicht lange zurückliegenden Glanzzeiten der Rudolf-Pikola-Mittelschule im Bereich Turnen, in denen wir außerordentlich gute Erfolge bei vielen Schulwettbewerben erringen konnten, scheint sich langsam ein neuer Schwerpunkt in sportlichen Gefilden bei den Mädchen herauszukristallisieren.

Sowohl der Kreisentscheid der Jungen als auch der der Mädchen fand in der Schulturnhalle der Mittelschule Miesbach statt. Eine zusätzliche Motivation für unsere jungen Spieler, da sie an beiden Tagen von etlichen Mitschülern von der Tribüne aus angefeuert wurden. Als Trainer an der Seitenlinie standen für unsere Teams die Sportlehrer Florian Bau und Johannes Ackermann. Den Verkauf von Wurstsemmeln, Brezen und Getränken in der Sporthalle übernahmen Schüler der Klasse 7cM und sorgten damit, dass jeder Spieler seine Kraftreserven nach einer Begegnung wieder auffüllen konnte. Von allen teilnehmenden Teams wurde die Organisation an diesem Tag gelobt. Sport- und Klassenlehrer Johannes Ackermann hatte den Ablauf der zwei Spieltage straff durchorganisiert.

In der Wettkampfklasse Jungen IV landete unsere Schüler-Mannschaft trotz kämpferisch starker Leistung auf den 6. Platz. Die Gegner vom Gymnasium Miesbach, vom Gymnasium Holzkirchen oder von der Realschule Tegernseer Tal waren einfach zu gut. Da muss man einfach neidlos anerkennen, dass diese aus einer großen Anzahl von talentierten und gut ausgebildeten Vereinsspielern ihr Team zusammenstellen können. Es war zum Beispiel auch ein Schüler dabei, der bei der Jugend von Unterhaching kickt. Sieger des Turniers wurde schließlich die Mannschaft der Realschule Tegernseer Tal.

Am Tag des Kreisentscheids für die Mädchen standen 4 Mannschaften unserer Mittelschule Miesbach auf den verschiedenen Spielplänen der Altersgruppen verzeichnet. Die Fußballtrikots waren zwar der einen oder anderen Schülerin etwas zu groß, aber alle machten in ihren einheitlichen Outfits als Team eine gute Figur. Eine kurze Einführung der Fußballregeln in der Halle erfolgte am Anfang für alle Mannschaften, damit auch Schülerinnen, die sich damit nicht so auskennen, über die Regularien Bescheid wissen.

In der Wettkampfklasse II erreichte unsere älteste Schülermannschaft einen guten 4. Platz. Mit Eifer und Einsatzfreude kämpften sie in den Spielen um den Ball. Der Sieger Realschule Holzkirchen, der ganz knapp vor der Realschule Tegernseer Tal gewann, war sichtbar körperlich überlegen und war mit seinen vielen Vereinsspielern einfach zu gut. Mit Abstand waren wir die jüngste Mannschaft in dieser Wettkampfklasse.

In der Wettkampfklasse III wurde die Realschule Tegernseer Tal souveräner Turniersieger. Unsere Mädchen wurden hochverdienter Zweiter. Hochverdient deswegen, da sich die Spielerinnen durchweg spielfreudig und torhungrig zeigten und eine gute Mannschaftsleistung abriefen. Eine gute Stimmung innerhalb des Teams zeichnete sie zudem aus. Erfreulich ist, dass alle unsere hier eingesetzten Schülerinnen in dieser Altersklasse auch nächstes Jahr wieder antreten dürfen. Das macht doch Hoffnung für einen Turniersieg im nächsten Jahr.

Bei den jüngsten Schülerinnen an diesem Tag hatte die Mittelschule Miesbach sogar zwei Pferde am Start. In der Wettkampfklasse IV konnten wir sogar zwei Mannschaften melden. Das Team Miesbach I, das aus Schülerinnen der 6. Jahrgangsstufe bestand, verteidigte in überzeugender Manier ihren Titel vom Vorjahr. Unsere Mädchen waren auch die beste Mannschaft an diesem Tag. Mit ihrem 2 : 0 Sieg über die bei diesem Turnier mit antretende Mannschaft aus Murnau haben unsere Mädchen gleichzeitig auch den Regionalentscheid gewonnen.  Und sind somit bereits für das Bezirksfinale in Markt Schwaben im Frühjahr qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch! Das Team Miesbach 2, das sich aus Schülerinnen der 5. Jahrgangsstufe zusammensetzte, verlor seine Partien immer knapp, obwohl es immer bis zum Schluss jeder Begegnung kämpfte.

Bei der abschließenden Siegerehrung an diesem Mittwoch gab es jeweils gegenseitigen Applaus von den Mannschaften. Ein stimmungsvolles Fußballfest fand seinen würdigen Abschluss. Die Miesbacher Mannschaften stellten sich dann noch zu Abschlussfotos auf, um auch so noch diesen Tag festzuhalten.

Die folgenden Bilder zeigen unsere Bubenmannschaft und unsere vier Mädchenmanschaften bei den Kreisentscheiden im Schuljahr 2017/18:

Jungen IV (1) Mädchen II Mädchen III Mädchen IV MB 1 Mädchen IV MB 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seniorennachmittag der Stadt Miesbach in der Schulaula der Mittelschule Miesbach (Donnerstag, den 07.12.2017)

Am Donnerstag, den 07.12.2017, fand in unserer Schulaula wieder der traditionelle Seniorennachmittag der Stadt Miesbach statt. Es war eine gelungene Veranstaltung, die von 13.30 bis 16.00 Uhr dauerte und bei der sich die Schulgemeinschaft der Mittelschule Miesbach von ihrer besten Seite zeigte. Hier zusammengefasst die wichtigsten Punkte rund um diese Veranstaltung und deren Ablauf:

* eingeladen waren von der Stadt Miesbach vorab per Brief alle Miesbacher Senioren ab dem 73. Lebensjahr (zum Vergleich: beim Miesbacher Volksfest werden alle Senioren ab dem 75. Lebensjahr eingeladen)

* etwa 200 Senioren waren heuer an diesem Seniorennachmittag anwesend

* Frau Bürgermeisterin Pongratz bei der Begrüßung der anwesenden Senioren: „Der Seniorennachmittag der Stadt Miesbach hier in der Schulaula der Mittelschule Miesbach ist schon viele Jahre lang eine gute Tradition.“

Mit einem Augenzwinkern sagte Frau Bürgermeisterin Pongratz mit Hinweis auf das sonnige Wetter an diesem Nachmittag: „Bin froh, dass das Wetter nicht noch besser ist, sonst wären ja viele auf einer Skitour.“

Ihre Begrüßungsworte beendete Frau Pongratz mit einem Aufruf an die Gäste: „Sich besinnen, was die Adventszeit eigentlich für eine Bedeutung hat. Oft wird in der heutigen Zeit der christliche Hintergrund vergessen.“

* es folgten nun 5 Lieder, gesungen vom Schulchor der Mittelschule Miesbach unter Leitung der Musiklehrerin Ursula Sontheim.

* 4 kurze Weihnachtsgeschichten, gekonnt vorgelesen von Frau Bürgermeisterin Pongratz. Darunter die Erzählung “Warum Martin kein Indianerbuch bekam.“ Trotz des vorher abgeschickten Wunschzettels bekommt Martin vom Christkind ein Indigo-Buch, das gewünschte Indianerbuch bleibt aus. Ein reger Briefwechsel, in dem sich immer mehr die Fronten verhärten, entspinnt sich daraufhin zwischen dem Christkind und Martin. Dieser gipfelt darin, dass das Christkind die ursächliche ´Sauklaue` von Martin thematisiert.

* von 14.10 Uhr bis 14.30 Uhr Ratschpause, Kaffee, Weihnachtsgebäck

* nach der Pause:

– Akkordeonstück, vorgetragen von einem Schüler der Unterstufe der Mittelschule Miesbach

– kurzes Theaterstück zur Weihnachtszeit, gespielt von der Theatergruppe der Mittelschule Miesbach unter Leitung von Lehrerin Ursula Sontheim; am Ende verteilten die Schüler der Theatergruppe selbst gebastelte Weihnachtssterne aus farbigen Papier, die zum Aufhängen an den Weihnachtsbäumen in den Wohnungen gedacht sind, an die Senioren.

– der Senior und Miesbacher Künstler Peter Santo überreicht der Miesbacher Bürgermeisterin ein selbstgemaltes Gemälde als Geschenk für das Rathaus. Das Bild zeigt die Stadtansicht von Miesbach um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Als Vorlage diente Herr Santo, von dem bereits 2 Bilder im Rathaus Miesbach aufgehängt sind, eine historische Postkarte, die er auf einem Flohmarkt gefunden hatte. Frau Pongratz bedankte sich herzlich für dieses schöne Geschenk und erklärte: „Auf dem Gemälde kann man gut erkennen, was um 1850 schon an größeren Gebäuden in unserer Stadt stand und was erst später dazukam.“

* Nach einer weiteren Ratschpause sangen die Senioren gemeinsam mit dem Schulchor bekannte Weihnachtslieder. Bei Liedern wie “Leise rieselt der Schnee“, “Alle Jahre wieder“ und dem bayerischen “Es wird scho glei dumpa“ stellte sich in der abgedunkelten Schulaula eine schöne vorweihnachtliche Stimmung ein.

* Nach dem Ende des Bühnenprogramms gab es eine Brotzeit (Wiener mit Semmel) für die Gäste. Bei netten Gesprächen mit Freunden und Bekannten ließen die Besucher den Seniorennachmittag aus-klingen.

* Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe der Mittelschule Miesbach organisierten bei dieser Veranstaltung den Getränkeausschank und die Bedienung der Gäste an den Tischen, einen Plätzchenverkauf im Eingangsbereich und den Garderobedienst. Die Lehrer und Hausmeister der Mittelschule Miesbach waren vor Ort und unterstützten tatkräftig die Schüler bei ihren übernommenen Aufgaben. Kuchen und Plätzchen für die Gäste sind von den Fachlehrerinnen des Hauswirtschaftsbereiches der Mittelschule Miesbach gebacken worden.

Bildunterschriften:

(Foto 1): „Der Schulchor unter Leitung von Musiklehrerin Ursula Sontheim unterhielt die Senioren mit Weihnachtsliedern.“

(Foto 2): „Der Miesbacher Künstler Peter Santo mit dem selbstgemalten Gemälde einer Stadtansicht Miesbachs um etwa 1850, das er als Geschenk für das Rathaus übergab.“

(Foto 3): „Die Gäste lauschten interessiert den Aufführungen der Schüler auf der Bühne der Schulaula der Mittelschule Miesbach.“

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Starke Konkurrenz verhindert erfolgreiche Titelverteidigung im Fußball (Landkreisauscheidung Buben, Mittwoch 25.10.2017)

Zuversichtlich und mit Vorfreude machte sich unsere Schulfußballmannschaft der Jahrgänge 2004 bis 2006 am Mittwoch, den 25.10.2017, in der Früh zu Fuß von der Mittelschule Miesbach zur Sportanlage des ASV Miesbach auf. Diese ist im Miesbacher Gewerbegebiet Am Windfeld gelegen. Der dortige Fußballplatz war an diesem Tag der Austragungsort der Landkreisausscheidung der Schulen für die Wettkampfklasse III (Jungen). Insgesamt waren sieben Mannschaften für diesen Wettbewerb gemeldet. Der Sieger dieses Turniers qualifizierte sich wie jedes Jahr für die Teilnahme an der späteren Regionalausscheidung.

Die Teams waren vorab in zwei Gruppen aufgeteilt worden. In Gruppe A spielten Gymnasium Miesbach, Mittelschule Rottach-Egern, Mittelschule Hausham und Realschule Holzkirchen. Die Mittelschule Miesbach hatte es in der Gruppe B mit den Mannschaften des Gymnasiums Holzkirchen und der Realschule Tegernseer Tal zu tun. Diese Einteilung bedeutete für unsere Spieler, dass sie nur zwei Gruppenspiele an diesem Vormittag zu absolvieren hatten. Bei jedem Spiel ging es schon um Alles oder Nichts, denn nur die Sieger von Gruppe A und B zogen ins abschließende Finale des Turniertags ein. Die Dauer eines Spiels betrug 15 Minuten. Es wurde auf das Großfeld gespielt, wie üblich mit zehn Feldspielern und einem Torwart. Spielerwechsel erfolgten fliegend. Der Spielfluss erfuhr dadurch nie eine Unterbrechung.

Leider verlor die Mannschaft der Mittelschule Miesbach gleich ihr erstes Spiel gegen die Realschule Tegernseer Tal mit 0 zu 2. Damit waren die Chancen zu unserer Titelverteidigung bei diesem Schulwettbewerb schon fast zunichte. Ja, richtig gelesen. Im Vorjahr gingen die Miesbacher Mittelschüler als Überraschungssieger des Turniers vom Platz. Oder besser gesagt aus der Halle. Denn damals fand der Wettkampf in der Schulturnhalle unserer Rudolf-Pikola-Mittelschule statt. Der Heimvorteil mit lautstarker Unterstützung durch die Mitschüler auf den Zuschauerrängen und die Regelung, dass in der Halle weniger Spieler pro Team in den Partien eingesetzt wurden, kamen uns anscheinend vor einem Jahr entgegen. Nur ein kleines Wunder konnte uns dieses Mal nach der Auftaktniederlage gegen die Tegernseer Mannschaft noch ins Finale bringen. Aber mit der deutlichen Niederlage von 0 zu 4 gegen den späteren Turniersieger Gymnasium Holzkirchen im zweiten Gruppenspiel waren alle Hoffnungen auf ein Weiterkommen geplatzt.

Erfreulicherweise verletzte sich kein eingesetzter Spieler bei den Begegnungen. Die Buben der Mittelschule Miesbach zeigten sich stets als faire Sportler. Sie hielten als Team gut zusammen und unterstützten sich auf dem Feld gegenseitig. Die lange Wartezeit zwischen den zwei zu absolvierenden Gruppenspielen nutzten unsere dreizehn Spieler dafür, auf dem Nebenplatz gegeneinander Fußball zu spielen. Der Spaß am Spiel stand also bei ihnen den ganzen Vormittag über im Mittelpunkt.

Die Aufstellung der Schulmannschaft Fußball der Mittelschule Miesbach an diesem Tag lautete wie folgt: Salih Egri, Leonhard Kizinsky, Michael Seidl (alle 7a), Adrian Eibach (Tor), Furkan Yilmaz, Jason Oßwald, Sebastian Fink (alle 7b), Gökdemiz Egri, Valentin Stadler, Laurentiu Tablau, Nico Theinert, Alexander Berghammer (alle 7c), Niklas Biermann (8b) und Felix Michels (8P).

Die Ergebnisse der Partien der Landkreisausscheidung der Schulmannschaften im Fußball an diesem Tag:

MS Hausham : MS Rottach-Egern 1 : 0, MS Miesbach : RS Tegernseer Tal 0 : 2, RS Holzkirchen : Gymnasium MB 0 : 0, Gymnasium Holzkirchen : RS Tegernseer Tal 2 : 0, RS Holzkirchen : MS Hausham 2 : 0, Gymnasium MB : MS Rottach-Egern 5 : 0, MS Miesbach : Gymnasium Holzkirchen 0 : 4, MS Rottach-Egern : RS Holzkirchen 1 : 3, Gymnasium MB : MS Hausham 3 : 0; Gymnasium Holzkirchen : Gymnasium Miesbach 3 : 0 (Finale)

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Die Karrieremesse ´Stuzubi` von unseren Schülern rege genutzt (Samstag, 21.10.2017)

Wenn man sich derzeit die Stellenangebote im Miesbacher Merkur oder im Das Gelbe Blatt durchsieht, fallen dem Leser die vielen Firmenanzeigen für die Suche nach Auszubildenden ins Auge. Es werden junge Leute für eine Lehre in so unterschiedlichen Bereichen wie Versicherungen, Verkauf im Einzelhandel oder Handwerk gesucht. Eine solche Stellenanzeige kann zwar den Jugendlichen einen ersten Eindruck von der Firmenphilosophie des Betriebs oder den Schwerpunkten in der Ausbildungszeit vermitteln. Aber vieles bleibt noch im Bereich des Ungewissen für den an einem Ausbildungsplatz Interessierten, was ihn detailliert in den meist drei Jahren der Lehre erwartet. Die kürzlich stattgefundene regionale Ausbildungsmesse ´Stuzubi` in Miesbach gab unseren Schülern der höheren Jahrgangsstufen dagegen die Gelegenheit, den direkten Kontakt mit vielen lokalen Ausbildungsbetrieben zu suchen und gezielt Vorabinformationen zu den dort angebotenen Ausbildungswegen einzuholen.

Besonders interessant war die Karrieremesse für die Mädchen und Jungen unserer 8. Jahrgangsstufe der Regelklassen und der 9. Jahrgangsstufe des M-Zugs. Viele von diesen Schülern informieren sich aktuell über eine Lehrstelle für den Ausbildungsstart im Herbst 2019. Oft von den Eltern begleitet, suchten die Mittelschüler die Stände der Aussteller auf, für die sie sich auf Grund ihrer Neigungen, Stärken und schulischen Zensuren interessierten. Es kam dann oft zu längeren Gesprächen mit den Ausbildungsverantwortlichen der einzelnen Arbeitgeber, an deren Ende mitunter die Vereinbarung eines Schnupperpraktikums oder eines weiteren Gesprächs in der Firma oder Behörde selbst stand. Dafür steht exemplarisch die Aussage unserer dreizehnjährigen Schülerin Lisa-Marie Busch aus Irschenberg, die sich nach der Messe zufrieden äußerte: „Aktuell besuche ich die achte Klasse der Mittelschule in Miesbach. Ich war heute hier, um Berufe kennenzulernen und mich am Stand des Landratsamts zu informieren. Dort könnte ich mir gut vorstellen, bei der Zulassungsstelle zu arbeiten. Sie haben mir alles gut erklärt und auch Infomaterial mitgegeben. Jetzt werde ich mich erst einmal für ein Praktikum dort bewerben. Aber die Messe zeigt, dass wir hier viele tolle Arbeitgeber vor Ort haben.“

Auch Klassenlehrer und Fachpädagogen der Rudolf-Pikola-Mittelschule besuchten als Gäste diese Kontaktbörse im Waitzinger Keller. Sie standen dann auch ihren Schülern kurzfristig zur Verfügung, wenn diese die eine oder andere Entscheidungshilfe spontan noch benötigten.

Jugendliche aller Schularten nutzten generell ihren freien Samstag, um sich zusammen mit Eltern, Lehrern und Freunden über Ausbildungsangebote, Studiengänge, das Duale Studium und weitere Optionen wie Praktika zu erkundigen. Im Fokus standen die Beratung der Besucher und der Dialog mit den Ausstellern. Ebenfalls Teil der Veranstaltung war ein ganztägiges Programm mit Fachvorträgen zum Thema Berufsorientierung. Mehr als 50 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen beteiligten sich an der Messe, um sich rund 1100 Jugendlichen bei freiem Eintritt zu präsentieren. Die Karrieremesse ´Stuzubi` in Miesbach wurde vom Schirmherren Landrat Wolfgang Rzehak und der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, unterstützt.

Bildunterschrift: „Die Aussteller auf der Karrieremesse trafen sich vorab, um den Veranstaltungstag im Waitzinger Keller vorzubereiten.“

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Das Spiel der Könige erobert die Mittelschule Miesbach (September 2017)

Zumindest ist der Anfang dafür gesetzt. In der Ganztagesklasse der sechsten Jahrgangsstufe wird seit einigen Monaten das Schachspiel unterrichtet. Dies erfolgt im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft (“AG“) an einem Nachmittag in der Woche. In einer Doppelstunde von 90 Minuten erlernen die Kinder die Regeln des Schachspiels und messen sich in wechselnden Partien mit ihren Altersgenossen. Förderlich für das Vorhaben, das Verständnis und die Liebe für dieses königliche Brettspiel bei den Teilnehmern am Kurs zu wecken, war der Umstand, dass mehrere Mädchen und Jungen schon in der Miesbacher Grundschulzeit die Gelegenheit hatten, Schach zu erlernen und zu spielen. So konnte an dieses Vorwissen angeknüpft werden.

Seit Jahrhunderten wird von den Menschen die Tradition des Spiels um die Königsfigur und seiner Bundesgenossen gepflegt. Aber wann und von wem ist das Schachspiel eigentlich erfunden worden? Das ist nicht leicht zu beantworten. Einige glaubten, die alten Ägypter seien es gewesen. Andere behaupteten, ein Grieche wie der listenreiche Odysseus hätte sich das Schachspiel während der jahrzentelangen Belagerung Trojas ausgedacht, um die Langeweile zu bezwingen. Erst heute weiß man, dass es einem ganz anderen Land entstammt. Vor ungefähr 1500 Jahren ist die erste Schachpartie im Norden Indiens gespielt worden. Natürlich waren die Regeln damals noch nicht ganz die gleichen wie heute. Das Spiel hatte man nach dem Vorbild des alten indischen Heeres geschaffen. Und wenn ein Spieler die Figuren am Anfang einer Partie in der Ausgangsposition aufstellt, dann sieht er vor sich immer noch die alte indische Schlachtordnung vor Beginn einer Schlacht.

Es war eine bewusste pädagogische Entscheidung von Herrn Peter Eisenberg, Klassenlehrer der Klasse 6b, das Schachspiel im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft im Nachmittagsunterricht anzubieten. Das Brettspiel mit König, Dame und Bauern ist nicht nur spannend, es hat auch einige positive Nebeneffekte. Es verbessert zum Beispiel die räumliche Vorstellungskraft und steigert Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit. Viele Schüler haben in diesen Bereichen Probleme. Regelmäßiges Schachspielen kann dies verbessern. Die Mädchen und Buben lernen genau zu analysieren, bevor sie mit einer ihrer Figuren ziehen. Aber nicht nur die kognitiven Fähigkeiten verbessern sich. Auch das soziale Verhalten der Schüler ändert sich durch das Schachspiel. Die Kinder lernen so auch, bewusst eine Entscheidung zu treffen. Denn anders als bei Brettspielen, in denen etwa Würfel oder Karten zum Einsatz kommen, können sich die Spieler nicht pauschal mit dem Satz, sie hätten “einfach Pech gehabt“, rausreden. Sie lernen fair zu spielen und würdig zu gewinnen oder zu verlieren. Wichtig ist es auch, dass den Kindern im Rahmen dieser Beschäftigung vermittelt wird, eine Vielzahl von Regeln einzuhalten und diszipliniert zu spielen (Stichwort ´berührt – geführt`).

Die Schüler in der Schach-AG sind sehr motiviert. Einige wollen schon deshalb im Schachspiel besser werden, um mit ihrem Opa daheim eine Partie zu spielen. Und dort so oft es geht “Schachmatt“ zu setzen. Viele Ganztagesschüler sehen Schach auch als willkommene Unterbrechung ihres langen Schultags an, sehen es als ´Spielen` statt ´Lernen` an. Die Lehrkräfte ziehen zur eingeführten Schach-AG an der Mittelschule Miesbach ein positives Zwischenfazit: “Es gibt viele Dinge, die Schule weiterbringen könnten, und Schach ist ein Baustein. Es darf aber kein Zwang sein. Die Definition von Spielen basiert auf Freiwilligkeit.“

Bildunterschrift: „Diese Partie ist hier noch völlig offen, aber ein genialer Zug kann die Situation schlagartig ändern.“

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Gelungenes Sommerfest auf der Rudolf-Pikola-Schulanlage (Freitag, 07.07.2017)

Unser traditionelles Sommerfest der Mittelschule Miesbach fand am 07.07.2017 statt. An diesem Freitagnachmittag feierten wir gemeinsam mit der Grundschule Miesbach von 15 bis 18 Uhr. Pessimisten unkten zuvor: auf Grund der schwül-heißen Wetterlage droht in der Zeit ein Hitzegewitter. Das Wetter hielt dann aber, die Gäste blieben lange an den aufgebauten Biertischgarnituren sitzen.

Das Fest verteilte sich auf verschiedene Orte der Rudolf-Pikola-Schulanlage: Vorführungen und Spiele gab es in den Schulgebäuden der Grundschule und der Mittelschule, auf den Pausehöfen, Sportanlagen und Turnhallen. Die Vorführungen der teilnehmenden Miesbacher Vereine fanden auf der Bühne der großen Aula in der Mittelschule Miesbach statt. Auch die LBV Kreisgruppe Miesbach (Landesbund für Artenschutz und Biotopschutz) war mit einem größeren Stand zugegen. Die anwesenden Vereinsmitglieder luden die Kinder zu einem Vogelerkennungsspiel mit Augen und Ohren ein. Zudem gab es dort auch ein Vogel-Quiz, Basteln von Masken und Dekos und Bautipps für Nisthilfen. Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr konnte auf dem Pausehof besichtigt werden.

Grillfleisch und Grillwürste wurden vom Elternbeirat angeboten. Lehrer der Mittelschule Miesbach sorgten an einem Stand für den Nachschub an Getränken an diesem heißen Sommernachmittag. Für die süßen Naschkatzen gab es frisch gebackenen Waffeln. Etliche Biertischgarnituren, die von der Stadt zur Verfügung gestellt wurden, waren auf dem Pausehof aufgestellt worden. Sie luden die Eltern und Kinder zum Verweilen und zum Ratschen ein. Viele Gäste nutzten dies gerne und blieben bis in den frühen Abend sitzen.

Vielerlei Stände und Aktionen boten die Möglichkeit zum Mitmachen. Eine Fußballtorwand, Dosenwerfen, ein Reaktionsspiel bei einer Murmelbahn, Kettcars, Waveboards oder eine Slackline, gut abgesichert mit Matten in der Turnhalle, waren im Angebot. In einem Klassenzimmer wurden die Besucher in das alte Ägypten der Pharaonenzeit zurück versetzt. Plakate, Nachbildungen von Tempeln und Pyramiden und andere Ausstellungsstücke waren dort zu sehen. In einer Ecke des Raumes konnten sich die Kinder und die Jugendlichen im Stil der sagenhaften Herrscherin Kleopatra schminken lassen. Viel zu tun hatten einige Schülerinnen der 7. Jahrgangsstufe, die auf Wunsch die Arme der Besucher mit spezieller hautverträglicher Tinte mit Schriftzeichen und Mandalas bemalten. Für die nächsten Tage dürfen sich die Leute, die sich dafür entschieden, über diesen kunstvollen Hautschmuck erfreuen, bis dieser wieder verblasst und verschwindet.

Das Fest war insgesamt gut besucht.

Bildunterschriften:

Bild 1: „Geschicklichkeit und Konzentration galt es bei diesem Spiel unter Beweis zu stellen.“

Bild 2: „Die Miesbacher Taekwon-Do-Schule OH DO KWAN stellte das Können ihrer jüngsten Schüler vor.“

Bild 3: „Auf dem Sommerfest ließen sich auch einige Besucher ihre Arme mit aufgemalten Tattoos verschönern.“

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´Ramadama` der Stadt Miesbach – Wir waren mit dabei!

(Aufräumaktion im Stadtgebiet von Miesbach am Samstag, den 29.04.2017)

´Ramadama` hieß es am Samstag, den 29.04.2017, für acht tatkräftige Mädchen und Jungen unserer Mittelschule. Die Aufräumaktion war von der Stadt Miesbach wie jedes Jahr initiiert worden. Betreut wurde unsere Schülergruppe an diesem Tag von Frau Bentenrieder (Jugendsozialarbeit an der MS Miesbach) und Herrn Thiel.

Alle Helfer, neben Vereinen und Institutionen beteiligten sich auch einige Privatpersonen, zogen bei bewölktem Himmel aber trockenen Fußes los, um im Stadtgebiet von Miesbach die Natur von Unrat zu befreien. Recht schnell entwickelten die Schüler ein Auge für die typischen “Müllverstecke“ entlang der Wege und Böschungen. So füllten sich die Müllsäcke mit der Zeit. Die Müllmenge ging gegenüber den Vorjahren aber zurück. Dennoch hatten achtlose Mitbürger in der freien Natur und im bebauten Gebiet einiges an Abfall hinterlassen.

Nach zwei Stunden kehrten die Schüler wieder am Ausgangspunkt am Habererplatz zurück. Hier war auch die Sammelstelle für den aufgelesenen Abfall. Alle Beteiligten am Ramadama bekamen dann noch eine Brotzeit spendiert.

Sinnvollerweise findet diese ehrenamtliche Säuberungsaktion jedes Jahr Mitte/Ende April statt. Also weit nach der angenommenen Schneeschmelze. Später ist der Bewuchs zu weit fortgeschritten. Auf brütende Vögel muss Rücksicht genommen werden. Feldgehölze und andere Brut- und Nistplätze dürfen nicht durchforstet werden.

Bildunterschriften:

(Bild 1) „Die Gruppe der Helfer von der MS Miesbach beim diesjährigen Frühjahrs-´Ramadama`“

(Bild 2) „Soviel zu der Aussage im obigen Text, dass die ´Ramadama`-Aktionen nach der Schneeschmelze stattfinden sollten.“

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Das letzte Tor gehörte uns

(Fußball-Regionalausscheidung Buben Jahrgang 2005/2006 am 04.Mai)

Am Donnerstag, den 04.05.2017, fuhren neun Buben aus der 5. und 6. Jahrgangsstufe zur Fußball-Regionalausscheidung der Wettkampfklasse IV. Austragungsort war das Isaraustadion Geretsried in der Jahnstraße. Es traten drei Mannschaften an. Die Gegner der Mittelschule Miesbach waren das Gymnasium Geretsried und das Werdenfels-Gymnasium Garmisch-Partenkirchen. Jeder spielte gegen jeden, so dass es an diesem Tag drei Paarungen gab. Die Spieldauer betrug jeweils 30 Minuten mit einer Pause nach der ersten Viertelstunde. Gewohnungsbedürftig war der Kunstrasenplatz, auf dem auf dem Nebenplatz des Isaraustadions gespielt wurde. Es gab während der Spiele bei den Akteuren einige leichtere Abschürfungsverletzungen, wenn ein Spieler hinfiel oder grätschte. Schuld daran war der mit den Kunstfasern vermengte Rollsplit, der den Kunstrasenplatz griffiger und nicht so stumpf machen soll.

In der Mannschaft der Mittelschule Miesbach traten an: Connor Bloch (5b), Simon Klinke (5b), Kaan Önsüz (5b), Strahinja Milanova (5a), Gökdeniz Egri (6a), Leonhard Kizinsky (6a), Valentin Stadler (6a), Adrian Eibach (6b) und Furkan Yilmaz (6b). Alle sind Jahrgang 2005 oder 2006 und haben damit die Spielberechtigung für diese Wettkampfklasse. Unsere Spieler hatten es mit körperlich robusten Gegnern zu tun, die oftmals auch um ein paar Zentimeter größer gewachsen waren. Ein Mannschaftsspieler des Gymnasiums Geretsried fiel von der ersten Spielminute an mit seinem technischen Können am Ball und seinem Durchsetzungsvermögen im Zweikampf auf. Im Nachhinein erfuhren wir, dass er in der hochklassigen Jugendmannschaft der Spielvereinigung Unterhaching trainiert und kickt.

Das erste Spiel verlor unsere Schulmannschaft gegen das Gymnasium Geretsried mit null zu sechs deutlich. Wir hatten nur wenige Torchancen. Es galt vor allem so gut wie möglich die Abwehr gegenüber dem ständigen Druck der Geretsrieder dicht zu halten. Besser lief es in unserem zweiten Spiel gegen das Werdenfels-Gymnasium, obwohl bei Abpfiff auch sechs Gegentore zu Buche geschlagen waren. Unsere Jungen um Kapitän Leonhard Kizinsky erarbeiteten sich gut die eine oder andere Torchance in diesem Match. Und die Bemühungen wurden am Ende verdientermaßen mit Erfolg gekrönt: Mit einem fulminanten Weitschuß erzielte Adrian Eibach das Tor zum Endstand von sechs zu eins für die Garmisch-Partenkirchner Mannschaft. Der letzte Treffer des Turniers gehörte somit uns. Da zuvor das Team des Gymnasiums Geretsried gegen die Auswahl des Werdenfels-Gymnasiums Garmisch-Partenkirchen gewonnen hatte, stand die gastgebende Schule als Gesamtsieger fest. Sie dürfen nun im Bezirksfinale antreten.

Die Regionalausscheidung im Isaraustadion Geretsried hat uns trotz des ausgebliebenen Erfolgs in den Spielen viel Spaß gemacht. Die neun Buben zeigten sowohl auf als auch außerhalb des Spielfeldes einen guten Kameradschaftsgeist, und einer trat für den anderen ein. Im nächsten Jahr wird die Mittelschule Miesbach wieder eine Mannschaft ins Rennen schicken und versuchen, so weit wie möglich bei den Ausscheidungswettkämpfen zu kommen.

Bildunterschrift für das Foto: „Alles für das Team und für die Mittelschule Miesbach: Unsere neun Jungs im Isaraustadion Geretsried.“

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Wenn ein Godzilla-Monster durch das Mikroskop grüßt

(Grundschultag der Mittelschule Miesbach am Mittwoch, den 26.04.2017)

Nach der 4. Klasse verlassen die Kinder ihren über die Jahre wohlvertrauten Lernort Grundschule. Ganz gleich, ob der weitere Schulweg nun in das Gymnasium, die Realschule oder in die Mittelschule führt, der Wechsel gleicht Schülern und ihren Eltern oftmals einem Sprung ins kalte Wasser. Viele von ihnen interessiert zwar brennend, was einem vor Ort in der Zukunft erwartet. Gelegenheiten, diese Neugier vorab hautnah zu stillen, werden aber nur selten bis gar nicht geboten. Die Mittelschule Miesbach will mit der Durchführung seines Grundschultags diesem Defizit gegenüber Abhilfe schaffen.

Der Grundschultag der Mittelschule hat Tradition: Bereits neun Mal fand er in Miesbach schon statt. Die Grundschüler sollen einen Einblick in die zum Teil neuen Unterrichtsfächer bekommen und das Schulgebäude kennenlernen. Zudem kommen die Jungen und Mädchen, die im nächsten Schuljahr hierher wechseln, erstmals mit ihren zukünftigen Klassenlehrern zusammen.

In diesem Schuljahr waren wieder die 4. Klassen der Grundschulen Miesbach, Parsberg, Wall und Irschenberg zu diesem Aktionstag eingeladen. Aus organisatorischen Gründen teilte man heuer den Besuch der Klassen auf zwei Termine auf. Am Mittwoch, den 26.04.2017, kamen nun die ersten Vierklässler in die Mittelschule Miesbach. Mitte Mai werden dann noch drei Klassen von der Grundschule Miesbach und die Schüler aus Irschenberg erwartet.

Die Begrüßung der Gäste übernahm in der Aula Frau Boès. Sie ist die Klassenleitung der Ganztagesklasse in der 5. Jahrgangsstufe. Frau Boès stellte am Anfang die versammelte Schülerschar der von ihr unterrichteten Buben und Mädchen vor. Dann kamen diese selbst zu Wort. Die Ganztagesschüler äußerten sich jeweils kurz dazu, was sie an ihrer Rudolf-Pikola-Mittelschule besonders schätzen. Es wurde unter anderem berichtet, dass die Sportlehrer sehr nett sind und man sich immer auf deren abwechslungsreichen Unterricht freut. Eine Schülerin lobte die Schulbücherei, da sie eine große Auswahl an Kinder- und Jugendbüchern anbietet und gemütlich mit Liegematratzen samt einer Menge von Sofakissen eingerichtet ist. Auch wurde der Fachunterricht in PCB (Physik-Chemie-Biologie) mit den vielen durchgeführten Experimenten positiv hervorgehoben. Frau Boès kommentierte an dieser Stelle mit einem Augenzwinkern: „Trotz Experimente ist der PCB-Raum noch nicht in die Luft geflogen.“ Ein großes ´Aaah` und Vorfreude auf die Gesichter der Grundschüler zaubernd löste die Ankündigung aus, dass jeder der Gäste aus den umliegenden Grundschulen einen Gutschein für den heutigen Pausenverkauf bekommt.

Nach dieser Begrüßung in der Schulaula ging es mit dem Besuchsprogramm für diesen Kennenlerntag der Mittelschule Miesbach los. Die einzelnen Klassen wurden jeweils von zwei Schülern der Abschlussklasse M10 zu ihren Vorführ- und Mitmachstationen geführt. Herr Steinborn, der neben einer Klassenleitung auch Fachlehrer für PCB ist, stellte seinen Fachraum im Keller vor. Schnell wurde den Grundschülern klar, dass sich dieser Raum von der gewohnten Einrichtung von Klassenzimmern in vielen Punkten unterscheidet und speziell für den Unterricht mit Experimenten und Untersuchungsmethoden ausgelegt ist. Auch durften die jungen Gäste einen Blick in den angegliederten Vorbereitungsraum mit Säureschrank und Abluftanlage werfen. Ihren eigenen Forscherdrang durften sie dann beim Blick durch die Binokulare und Stereomikroskope ausleben. Letztere können eine bis zu sechshundertfache Vergrößerung bewerkstelligen. So mutiert eine konservierte Kopflaus unter der Linse leicht zu einem Godzilla-Monster ungeahnter Größe und Fürchterlichkeit. Erheiterung brachten dann Experimente mit einem Helium-Luftballon oder eines mit dem Namen “Magische Fackel“. Jeder kennt es sicherlich als Kindergeburtstags-Gag: Die lustige Stimmenveränderung in eine Quietschstimme durch eingeatmetes Helium. Micky-Maus-Stimmen hallten so dann für einige Zeit durch den PCB-Raum. Bei dem Experiment “Magische Fackel“ ging Herr Steinborn dann auf Wahrheitssuche bei den Grundschülern. Eine kleine Flamme, aus einem Reagenzglas mit einer chemischen Flüssigkeit lodernd, zeigte durch variierende Größe an, ob der Schüler, der das Reagenzglas in der Hand hielt, zum Beispiel gerade verliebt ist. Da war stets Spannung garantiert.

Die Lehrer in Technik (Werkraum) und Soziales (Küche) stellten ihre Fachräume und deren Ausstattung vor. Gerne beantworteten sie auch die Fragen der Grundschüler, was denn alles in diesen Fächern in der 5. Jahrgangsstufe behandelt wird. Sportlehrerin Frau Voggesberger empfing die Besucher in der Turnhalle und stellte sich gerne deren Begeisterung für die zur Verfügung stehende große Spielfläche, die bei der einen oder anderen Sporthalle einer Grundschule in dieser Art nicht gegeben ist.

Herrn Eisenberg, Klassenlehrer der Klasse 6b, oblag die Aufgabe, einen Einblick in den Unterricht seiner Ganztagesklasse zu gewähren. So lernten die Grundschüler zum Beispiel den Essensraum, in denen die Ganztagesschüler immer von Montag bis Donnerstag ein gemeinsames Mittagessen einnehmen, und den zum Klassenzimmer benachbarten Gruppenraum, der regelmäßig für die Arbeit in Kleingruppen genutzt wird, kennen. Im Klassenraum erregte bei den Gästen vor allem die interaktive, elektrische Tafel Aufsehen. Als die Grundschüler sahen, dass diese moderne Tafel bei der Anschrift krumm geratene Linien oder wackelig geschriebene Buchstaben automatisch nachbessert, beneideten nicht wenige von ihnen den Lehrer um diese ´Wundermaschine`.

Da die Jugendsozialarbeit ein wichtiger Bestandteil des Schullebens der Rudolf-Pikola-Mittelschule Miesbach ist, stellte sich die dafür verantwortliche Person, Frau Bentenrieder, den Grundschülern vor. Sie erklärte den jungen Besuchern, dass sie als Ansprechpartner zur Verfügung steht, wenn ein Schüler bei schulischen, persönlichen oder familiären Problemen Unterstützung benötigt. Man kann jederzeit zu ihr kommen, und es würden dann zusammen Lösungen gesucht.

Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen verließen die Grundschüler mittags wieder die Mittelschule. Zuvor wurden die Viertklässler noch in einer Abschlussrunde in der Aula verabschiedet und ihnen ein gutes Nachhausekommen gewünscht. Die Schulleitung der Rudolf-Pikola-Schule konnte sich in den folgenden Tagen darüber freuen, dass positive Rückmeldungen von den Grundschulen bezüglich des abgehaltenen Besuchs- und Aktionstages kamen.

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Bildunterschriften:

(Bild 1) „Unter dem Stereomikroskop mutiert eine konservierte Kopflaus leicht zu einem Godzilla-Monster ungeahnter Größe.“

(Bild 2) „Die Grundschüler warfen auch einen genauen Blick auf ausliegende Tiermodelle.“

(Bild 3) „Neugierig sein erlaubt: Die Grundschüler gehen dem Inhalt der Schubläden in der Schulküche auf den Grund.“

 

 

Mit dem zukünftigen Chef Auge in Auge

(Bewerbungsplanspiel MS Miesbach am Donnerstag, 16.03.2017)

Gleich zu Beginn dieses Tages nahm Ursula Sontheim, Klassleiterin der 8a, die am Bewerbungsplanspiel beteiligten Schüler in die Pflicht: „Die Mädchen und Jungen haben in diesem Schuljahr schon eine Woche lang ein externes Berufsorientierungscamp absolviert. Da sollte dann bei den Schülern in den mit ihnen als Arbeitgeber simulierten Bewerbungsgesprächen schon mehr kommen als ein ´Ohm, nun ja`.“ Diese mit einem Augenzwinkern versehene Erwartung äußerte Frau Sontheim vor der Schar der Chefs und leitenden Firmenangestellten, die sich an diesem frühen Donnerstagmorgen zum gemeinsamen Frühstück und Anfangsbesprechung mit den Organisatoren dieses Planspiels im Lehrerzimmer der Mittelschule Miesbach zusammengefunden hatten. Bei diesem ´Briefing`, in dem es u.a. um den Ablauf des Vormittags und die von der Berufsberatung der Arbeitsagentur Rosenheim, der Jugendsozialarbeit an unserer Schule und den Klassleitern der 8. Jahrgangsstufe für die Schüler zeitgleich abgehaltenen Infostationen ging, kam es auch zu wichtigen Nachfragen von Seiten der anwesenden Arbeitgeber. So wurde zum Beispiel geklärt, was genau man sich unter den Schulfächern ´Soziales`, ´Technik` und ´Kunst` als Außenstehender vorstellen kann. Denn auch im Bereich der Mittelschule hat in den letzten Dekaden die Differenzierung bei der schulischen Qualifizierung der Heranwachsenden immer mehr zugenommen. Und so sind viele heutige Unterrichtsfächer den Erwachsenen aus ihrer eigenen Schulzeit her gar nicht geläufig. Mitunter gehen sie deshalb von anderen Voraussetzungen bei den Schülern aus, wenn diese sich mit ihrem letzten Schulzeugnis bei den Firmen oder Geschäften um eine Lehrstelle bewerben.

Bei vielen Personalverantwortlichen der Firmen steht abseits der Zensuren in den Schulfächern und seiner persönlichen Präsentation im Bewerbungsgespräch im Fokus, ob sich dieser über die Arbeitswirklichkeit im anvisierten Beruf bereits vollständig im Klaren ist und dafür schon im Vorfeld Interesse besteht. „Ich habe meinen Werkzeugkoffer zur Vorführung schon dabei. Ich lasse mir zum Beispiel schon einen Schraubenzieher von den Schülern im Bewerbungsgespräch heraussuchen“, äußerte sich in dieser Arbeitsfrühstücksrunde Herr Berger von der AVG Gmund dahingehend, wie er mögliche neue Lehrlinge für seinen Betrieb findet. Frau Andrea Bentenrieder, Jugendsozialarbeit an der Mittelschule Miesbach, sah dieses Vorgehen von Herrn Berger positiv. Die Heranwachsenden bekommen damit den besten Eindruck, um was es sich später im Lehrlingsalltag vor allem drehen wird.

Eine Neuerung trat in diesem Schuljahr ein. Zum Zeitpunkt des diesjährigen Bewerbungsplanspiels hatten die Schüler der 8. Jahrgangsstufe noch kein Pflichtpraktikum bei einem Ausbildungsbetrieb gemacht. In den vorherigen Jahren war dies hingegen der Fall gewesen, da diese Planspiele sonst erst immer im Mai in unserem Schulgebäude stattfanden. Somit gab es dieses Mal viele Heranwachsende, die zum ersten Mal Kontakt mit den Entscheidungsträgern aus der Berufswelt hatten. Für die drei Klassleiter der 8. Jahrgangsstufe war es deshalb besonders spannend, wie ihre Schüler im Nachhinein das Zusammentreffen mit den potentiellen Arbeitgebern und deren Erwartungshaltung an sie als möglichen Auszubildenden empfunden haben.

Um Punkt 8 Uhr versammelte sich die Gruppe der Firmenvertreter und die am Planspiel beteiligten Schüler der 8. Jahrgangsstufe in der Schulaula. Frau Konrektorin Martina Thrainer richtete an alle Begrüßungsworte und stellte besonders einen Aspekt positiv hervor: „Wir freuen uns über den großen Zuspruch durch die Firmen am Planspiel. Heute sind 20 Unternehmen / Geschäfte in der Mittelschule Miesbach vor Ort. So viele waren es noch nie.“ In den letzten Jahren hatte sich ein stetiger Anstieg bei der Teilnehmerzahl von Arbeitgeberseite gezeigt. Im Jahr 2015 stellte die heimische Geschäftswelt gut ein Dutzend Vertreter ihrer Zunft beim Bewerbungsplanspiel, 2016 waren es dann schon 17. Was kann man daraus ablesen? Sicherlich auch die Annahme, dass sich die Betriebe, Geschäfte und Firmen verstärkt aktiv um die Rekrutierung von Auszubildenden kümmern müssen und dies auch wollen. Es ist aus den Meldungen in der Presse, aus dem Fernsehen und aus dem Internet bekannt, dass in vielen Berufen Ausbildungsplätze aus Mangel an Bewerbern nicht besetzt werden können. Dies betrifft vor allem auch traditionelle Handwerksberufe. Auch in der Gastronomie und Hotellerie wird seit einiger Zeit händeringend nach qualifiziertem Fachpersonal gesucht. Mithin ausgelöst durch den seit Jahren fortschreitenden Einbruch der Zahl der unterschriebenen Ausbildungsverträge in den Gastbetrieben.

Das Spektrum der anwesenden Betriebe stellte sich an diesem Tag breit gefächert dar: Vom kleinen Schreibwarengeschäft mit drei Angestellten bis zu großen Firmen mit jährlich Dutzenden von Auszubildenden. Oder um das Ross mit Reiter mit Namen zu benennen: Von Frau Hengler von Schreibwaren Renz in Bruckmühl bis zu Frau Paul vom Handelsriesen Lidl reichte die Bandbreite. Herr Rainer Müller (Berufsberater der Arbeitsagentur Rosenheim), der für die Schüler eine zusätzliche Anlauf- und Orientierungsstation in einem Zimmer im Schulgebäude anbot, sah diese Vielfalt an unterschiedlichen Betriebsgrößen und an verschiedenen Berufsrichtungen als eine große Chance für die Mädchen und Jungen an. Zudem merkte er in seinem kurzen Statement bei der Begrüßung in der Aula an: „Das Bewerbungsplanspiel ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg, dass du, der du in diesem Augenblick noch Schüler bist, später die richtige Lehrstelle erlangst.“ So ist es nur folgerichtig, dass diese Übungen in simulierten Echtsituationen seit einigen Jahren zum festen Termin für die 8. Jahrgangsstufe im Ablauf des Schuljahres avancierte.

Am Ende des Tages waren sich alle Teilnehmer einig: Das Bewerbungsplanspiel war für alle spannend und aufregend verlaufen. Die Firmen- und Geschäftsvertreter lobten unisono das freundliche Auftreten und die guten Umgangsformen der Jugendlichen. Auf der anderen Seite sprachen die Schüler davon, dass sie sich nun für das in der Zukunft bevorstehende ´reale` Bewerbungsgespräch besser gewappnet fühlen, weil ihnen vor Augen geführt wurde, wie es auch dort im Großen und Ganzen ablaufen wird.

Einige Zeit später bekamen die Schüler von den Organisatoren des Bewerbungsplanspiels Andrea Bentenrieder und Christian Böhm (Schulsozialarbeit Mittelschule Miesbach) Bescheid, ob das Bewerbungsgespräch für sie positiv oder negativ ausgegangen ist. Die große Mehrheit der Bewerber hätte ihren Ausbildungsplatz bekommen. Bei wenigen Schülern entschieden sich die Personalverantwortlichen für eine Absage. Jeder Schüler bekam zudem eine ausführliche Rückmeldung über die Stärken und Schwächen, die bei ihm im Bewerbungsgespräch wahrgenommen wurden.

Von Arbeitgeberseite haben am Bewerbungsplanspiel der Rudolf-Pikola-Mittelschule mitgewirkt:

Kroha Druck, Fa. Spinner, Wegatec, AVG Gmund, Druckerei Mayr, Schreibwaren Renz, Hr. Fertl (2. Bürgermeister Miesbach), Lidl, Kreissparkasse Miesbach, DEHOGA, Kiga Hundham, Kinderdorf Irschenberg, BARMER, BRK Miesbach, Kieferorthopädiepraxis Dr. Brothag, Dachdecker Medvejsek, Malerbetrieb Bammer, Schreinerei Gröbmeyer, Gartenlandschaftsbau Woltereck, Diakonie

Bildunterschriften:

Foto 1: „Ob hier der zukünftige Auszubildende sitzt? Herr Götz von jursaconsulting Bad Tölz im Gespräch mit Alexander Wols aus der Klasse 8cM.“

Foto 2: „Zu Beginn stellten sich die ´Chefs` in einer Vorstellungsrunde den Schülern vor.“

Foto 3: „Jetzt noch entspannt in der Aula zuhörend, stieg danach die Nervosität bei den individuellen Bewerbungsgesprächen bei den Schülern merklich.“

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Elternabend rund um Information und Meinungsaustausch

(Elternabend “Drogenprävention“, 22.03.2017, Mittelschule Miesbach)

Miteinander ins Gespräch zu kommen – dies war das Anliegen von Diplom-Pädagogin Simone Groher bei einem Elternabend in der Mittelschule Miesbach zum Thema “Sucht-prävention bei Jugendlichen“. Dem Meinungsaustausch untereinander diente an diesem Mittwochabend auch der Sitzkreis, in dem sich die Eltern von Schülern und weitere interessierte Erwachsene aus Miesbach platzierten. Die knapp 30 anwesenden Gäste erhielten zudem von Frau Groher, die schon seit vielen Jahren in der Suchtberatung tätig ist und selbst seit einiger Zeit wieder in Miesbach wohnt, Informationen zu Fragen wie “Warum konsumieren Jugendliche Suchtmittel?“ oder “Wie häufig ist Suchtverhalten bei Heranwachsenden?“ an die Hand. Organisiert wurde diese Veranstaltung von Frau Andrea Bentenrieder, die an der Rudolf-Pikola-Schule die Stelle der Jugendsozialarbeit besetzt, in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Förderverein e.V. KEINE MACHT DEN DROGEN mit Sitz in München. Seit mehr als 25 Jahren fördert diese in ganz Deutschland bekannte Institution erfolgreich die Gesundheitsfürsorge von Kindern und Jugendlichen.

Frau Schulkonrektorin Martina Thrainer begrüßte zu Anfang die Runde. Sie wies darauf hin, dass schon zu einem früheren Zeitpunkt in diesem Schuljahr ein Elternabend zur Thematik Pubertät von der Mittelschule Miesbach abgehalten wurde. „Man kann vielleicht sagen, dass der heutige Abend in einer gewissen Weise eine Fortsetzung darstellt“, konstatierte Frau Thrainer. Die Jugendsozialarbeiterin an unserer Schule, Frau Andrea Bentenrieder, stellte in ihren Einführungsworten klar, dass wie bei vielen anderen Sachen auch bei der Suchtprävention gilt, dass “das Wissen über die Gefahren vielfach zum Schutz vor ihnen beiträgt.“

Und dieses Rüstzeug an Fakten und Untersuchungsergebnissen vermittelte im Verlauf dieses Elternabends die eingeladene Diplom-Pädagogin den Eltern und Lehrern kompakt und verständlich. Basierend auf einer neueren Umfrage bei 12- bis 17-jährigen Heranwachsenden rauchen knappe 10 % von ihnen regelmäßig, 10,9 % trinken mindestens einmal in der Woche härteren Alkohol und 9,7 % haben schon einmal Cannabis geraucht. Als Gründe für den Konsum von Suchtmitteln sehen Experten bei den Mädchen und Jungen u.a. oft einen Gruppenzwang, den Versuch einer Problembewältigung oder eine Flucht aus dem Gefühl der Einsamkeit. Im weiteren Fortgang erläuterte Frau Groher die Entstehung einer Abhängigkeit. Dabei durchläuft der Betroffene verschiedene Stadien auf dem Weg zur Suchtabhängigkeit: Vom Genuss über den Missbrauch zur Gewöhnung bis letztendlich hin zur Abhängigkeit. Die Suchtberaterin resümierte zu dem Komplex des Suchteinstiegs: „Schlimm genug, dass es Suchtmittel gibt, aber das allein macht nicht süchtig.“

Bevor man in den zweiten Teil des Abends, der für Fragen aus der Runde und einer offenen Diskussion vorgesehen war, einstieg, erörterte die Referentin, wie man als Eltern erkennen kann, ob das leibliche Kind von irgendeiner Art von Suchtmittel abhängig ist. Anzeichen dafür könnten sein: sozialer Rückzug, auffallende Unkonzentriertheit, veränderte Verhaltensweisen, Leistungsabfall oder Vernachlässigung von Interessen und Hobbies. Dabei ist aber immer zu bedenken, dass alle diese Indikatoren auch ganz andere Ursachen bei dieser Person haben könnten.

In der abschließenden Diskussionsrunde brachten sich viele Besucher der Veranstaltung rege ein. Wichtig war es vielen, darauf hinzuweisen, dass wirksame Einflussmöglichkeiten auf Seiten der Eltern bestehen, um ihre Kinder vor dem Missbrauch von Suchtmitteln zu schützen. So sollten sich die Erwachsenen stets ihrer Vorbildfunktion bewusst sein. Es hilft sicherlich auch den Kindern und Jugendlichen, wenn sie wissen, dass sie stets bei Problemen ein offenes Ohr bei ihren Eltern finden können. Die Stärkung von Kompetenzen bei den Heranwachsenden tut ihr übriges dazu.

Anmerkung:

Dieser Elternabend fand im Rahmen des gerade in der Mittelschule Miesbach laufenden Projekts KMDD@school statt. Die Experten des gemeinnützigen Fördervereins KEINE MACHT DEN DROGEN e.V. sind in einigen Schulklassen zu Gast. Der interaktive Workshop zur Suchtprävention, der jeweils an einem Schulvormittag in sechs Schulstunden durchgeführt wird, bietet den Schülern die Möglichkeit, mit einem externen Fachmann offen über das Thema Sucht und Drogen zu sprechen. Die erfahrenen Sozialpädagogen beschäftigen sich mit den Bedürfnissen der Jugendlichen und reflektieren mit ihnen auf Augenhöhe das eigene Konsumverhalten.

 

Bildunterschriften:

Foto 1: „Referentin Simone Groher im Kreis der Besucher des Elternabends zur Suchtprävention.“

Foto 2: „Diplom-Pädagogin Simone Groher war es wichtig, mit den anwesenden Eltern ins Gespräch zu kommen.“

 

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Lesung des bekannten Jugendbuchautors Andreas Schlüter in der Stadtbücherei

(Dienstag, 21.02.2017)

Andreas Schlüter ist ein großer Name im Bereich der deutschen Jugendliteratur. Mit dem ersten Band der Erfolgsserie “Level 4“ gelang ihm 1994 der Durchbruch als Schriftsteller. Seitdem ist er mit dem Schreiben von vielen Kinder- und Jugendbüchern erfolgreich. Eines von diesen mit dem Titel “Tayo bleibt!“ (Carlsen Verlag, 2016) stellte der Autor in einer Lesung Schülern der 7. und 8. Jahrgangsstufe der Mittelschule Miesbach kürzlich in der Stadtbücherei Miesbach vor. Initiiert wurde diese Präsentation von der Miesbacher Buchhandlung Buch am Markt, die seit Jahren mit dem Lesebeauftragten unserer Schule bei vielfältigen Leseaktionen kooperiert. Gespannt lauschten an diesem Schulvormittag die Mädchen und Jungen dem bekannten Schriftsteller. Diesem merkte man bei seinem Vortrag an, dass er es versteht, durch seinen einfühlsamen und mitreißenden Vorlesestil die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen.

An der Mittelschule werden mehrere Kinder und Jugendliche unterrichtet, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind. In den verschiedenen Regelklassen haben sie sich weitgehend gut eingelebt und fallen oft durch großen Lerneifer und Aufgeschlossenheit gegenüber ihrer neuen Umwelt auf. Einige Freundschaften haben sich zwischen ihnen und den deutschen Mitschülern gebildet. So wies der Inhalt des vorgestellten Jugendbuchs “Tayo bleibt!“ einen direkten Anknüpfungspunkt an die Lebenswirklichkeit unserer ausländischen Schüler mit Flüchtlingshintergrund auf. Die Geschichte des im letzten Jahr erschienenen Romans kann man nämlich kurz so zusammenfassen: Tayo ist 16, als er von Nigeria nach Deutschland kommt. Alles hier ist fremd: die Sprache, die Menschen, die Kultur. Aber an seiner neuen Schule findet er zum Glück schnell Freunde. Er lernt Deutsch und erspielt sich sogar einen Stammplatz in der A-Jugend eines Profi-Fußballvereins. Auch wenn sein Alltag nicht immer einfach ist: Tayo hat das Gefühl, angekommen zu sein. Doch dann, an Tayos 18. Geburtstag, kommt Post von der Ausländerbehörde. Die Ausweisung. Ein dramatischer Kampf um Tayos Bleiberecht beginnt.

Diese fesselnde Geschichte wurde von Andreas Schlüter in Auszügen vorgestellt. Sie zeigte schonungslos auf, wie es Asylsuchenden gehen kann. Die in diesem Werk geschilderte große Solidarität zeigt auf, was mit ehrlichem Einsatz vieler erreicht wird. Ein tolles Buch, spannend und kurzweilig.

Bei der an die Lesung anschließenden Frage- und Diskussionsrunde beantwortete der Hamburger Buchschreiber alle Fragen der Jugendlichen ausführlich. Man merkte, dass das gerade Gehörte viele Mitschüler zum Mitdenken angeregt hatte. Die aufgezeigte Thematik wird sicherlich in den anwesenden Klassen noch viel Gesprächsstoff bieten. Wer von den Mädchen und Jungen wollte, konnte sich auch Bücher signieren lassen.

Den Schülern hat diese Lesung sehr gut gefallen. Viele hätten sich das Buch am liebsten gleich ausgeliehen.

Bildunterschriften:

Foto 1: „Jugendbuchautor Andreas Schlüter beim gekonnten Vorlesen aus seinem Buch.“

Foto 2: „Aus seinem Buch ´Tayo bleibt!` las Andreas Schlüter den Schülern vor.“

Foto 3: „Die Schüler lauschten gespannt der 90-minütigen Lesung mit anschließender Fragerunde.“

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„Auch der Goethe hat bei uns seinen Platz“

(Interview mit Fachlehrerin Daniela Bauer, Leiterin der Schulbücherei der Mittelschule Miesbach, Ende Januar 2017)

Die Schulbücherei im Gebäude der Mittelschule Miesbach kann man durchaus als Schmuckstück bezeichnen. Mit ihren drei voneinander abgetrennten Bereichen (Büro für die Bibliotheksleitung, Aufenthalts- und Lesebereich mit Sofas, Sitzkissen und Relaxstühlen und der Bereich mit den Bücherregalen) stellt sich die Bibliothek geräumig und übersichtlich gegliedert dar. Die bunten, dekorativen Wandfarben und Wandmalereien tragen ihren Teil zu einer Wohlfühlatmosphäre bei, die von den Schülern und Lehrern gerne angenommen wird. Die Leitung in diesem ´Lesekönigreich` hat von Beginn an Frau Daniela Bauer, Fachlehrerin EG an der Mittelschule Miesbach, übertragen bekommen. Im Folgenden lesen Sie ein Interview mit ihr, das aktuell geführt wurde, und bei dem sich alles um die Schulbücherei der Rudolf-Pikola-Schule drehte.

01.

Stelle dich doch bitte kurz selbst vor.

Mein Name ist Daniela Bauer und arbeite an der Mittelschule Miesbach. Ich bin Fachlehrerin EG. Dies steht für Ernährung und Gesundheit. Und zudem leite ich die Schulbücherei.

02.

Du hast gerade auch schon zur Schülerbücherei übergeleitet. In diesem Interview geht es ja um diese Einrichtung bei uns. Wie würdest du deine persönliche Beziehung zu Büchern und zum Lesen beschreiben?

Ich lese selber viel. Deswegen leite ich die Bücherei sehr gerne. Vor allen Dingen schätze ich das Buch an sich noch sehr. Das Exemplar in den Händen zu halten ist für mich noch immer etwas sehr Besonderes. Mit Kindle und Konsorten kann ich deshalb weniger anfangen. Das Lesen ist eine tolle Ablenkung und damit für mich ein nicht zu missendes Hobby.

03.

Du sprichst hier einen Punkt an, den viele Buchliebhaber nennen. Das Haptische, das Buch in der Hand halten, das Blättern, auch das Geräusch, wenn man von einer Seite auf die andere wechselt. Sprechen wir jetzt direkt über unsere Einrichtung der Schul-bücherei in der Mittelschule Miesbach. Wie und wann bist du zur Leiterin geworden?

Das fing vor ganz vielen Jahren damit an, dass die Schule von der Stadtpfarrei Bücher geschenkt bekommen hat, weil diese aufgelöst wurde. Und diese Bücher standen dann bei uns im zweiten Stock in einem kleinen, freien Klassenzimmer. Dieses Zimmer wurde zudem gleichzeitig als Trainingsraum für Schüler, die auf Grund von Unterrichtsstörungen aus dem Klassenzimmer verwiesen wurden, genutzt. Ich war damals Trainingsraumlehrer und wurde immer wieder von Schülern, die zu mir dorthin geschickt wurden, angesprochen, ob man sich diese Bücher auch ausleihen kann. Und mit diesem Wissen über das Interesse der Schüler bin ich zu unserem Schulleiter Herr Müller gegangen. Ich habe ihm vorgeschlagen, dass man etwas in Sachen Kinder- und Jugendliteratur und Lesen auf die Beine stellen kann. Und so fing es an. Am Anfang nur im kleinen Rahmen mit den wenigen Büchern oben im Trainingsraum. Finanzielle Mittel waren lange Zeit immer noch nicht verfügbar. Aber durch Spenden und durch eigenes Stöbern und Suchen wurde es von der Anzahl der Bücher her immer mehr und mehr. Und zum Schluss waren es so viele Bücher, dass ein anderer Raum von Nöten war. Da bot sich dieser große freie Raum im Keller der Schule an, in dem wir seither sind. Die Räume wurden dann von unserer Schülerfirma renoviert und hergerichtet. Auf Grund der Ernsthaftigkeit, mit der sich die ganze Sache entwickelte, wurde dann auch Geld zur Verfügung gestellt. Seitdem läuft es, Leiterin bin ich also von Anfang an gewesen.

Aus dem Kleinen hat sich also etwas Größeres entwickelt. Natürlich alles getragen von deiner persönlichen Beziehung zu Büchern.

Ganz klar. Wenn man da nicht dahinter steht und auch kein persönliches Faible dafür hat oder auch sagt, das ist ganz was Tolles für die Schule, dann ist der Gedanke an eine funktionierende Schulbücherei zum Scheitern verurteilt. Man darf auch den Arbeitsaufwand nicht unterschätzen, den die Arbeitsabläufe hier verlangen.

Das denke ich mir. Es ist ja nichts Statisches, es ist stets etwas im Fluss. Alte Bücher müssen aussortiert werden, neue Bücher kommen hinzu.

Es ist fürwahr eine neverending story. Die Arbeit geht hier nie aus. Die Bücher kaufen, sie registrieren, ins Regal stellen, sinnvoll anordnen und adäquat präsentieren, nach Jahrgangsstufen einteilen, katalogisieren und zu gegebener Zeit aussortieren. Ich hatte gedacht, dass irgendwann mal Schluss sein wird. Aber dann gibt es immer wieder Kollegen, Schüler oder Bekannte, die wieder Bücher bringen. Weil sie sagen, ah die Daniela ist immer wild auf Bücher und besonders dann, wenn sie nichts kosten. (lacht). Und von dem her wird es Gott sei Dank immer mehr an Leseexemplaren, die wir den Schülern zur Verfügung stellen können.

04.

Sind bei dir die Buchtitel in der Bücherei im Computer hinterlegt? Hast du einen digitalen Medienkatalog?

Bei uns ist noch alles handschriftlich auf Karteikarten festgehalten. Der Grund dafür ist, dass eine Digitalisierung mit den derzeit zur Verfügung stehenden Mitteln und Personen zum einen zu aufwändig wäre. Und zum anderen unsere Schulbücherei meiner Meinung nach noch zu klein ist von den Buchtiteln und den Ausleihzahlen her gesehen. Ich habe eine Liste, nach der alle Bücher nach den Autoren sortiert sind. Und diese Aufstellung steht jedem zur Verfügung. Bisher kam jeder damit gut zurecht. Das passt. Eine Digitalisierung der Schulbücherei wäre auch mit hohen Kosten von mehreren tausend Euros verbunden. Digitale Ausleihsysteme und -programme für Bibliotheken sind teuer.

05.

Um es festzuhalten: Seit wann besteht die Schulbücherei in diesen Räumlichkeiten?

Das war zu Anfang des Schuljahres 2013/14, als ich hier mit den Büchern einzog.

Bist du generell mit diesem Standort im Schulgebäude zufrieden?

Jein. Also sehr schön ist, dass wir hier sehr viel Platz haben. Hier passt eine komplette Klasse rein, ohne dass es eng wird. Was mir nicht so gut gefällt, dass die Bücherei im Keller ist und somit das Tageslicht fast nicht genutzt werden kann, weil nur dunkle, enge Fensterschächte zur Verfügung stehen.

06.

Wie viele Bücher hat die Schulbücherei gegenwärtig?

Ca. 2200 Bücher. Angefangen von normaler Unterhaltungsliteratur über Action, Grusel, Co-mic hin zu Sachbüchern über Länder, Tiere, Sport und Völker. Wir decken eigentlich alles ab, was in einer Bücherei so nachgefragt wird. Das einzige, was wir nicht haben, sind digitale Medien. Wir verleihen also keine CDs, DVDs oder Hörbücher. Dies ist aber eine bewusste Entscheidung. Wir legen einen sehr großen Wert auf das Lesen bei den Kindern und Jugendlichen.

2200 Bücher. Doch eine respektable Anzahl. Die Zielgruppe der Bücherei sind die Mittelschüler?

Ja. Alle Jahrgangsstufen von der fünften bis zur zehnten. Alles an Büchern ist dabei. Selbst der Goethe steht irgendwo.

Der sicherlich der Renner beim Ausleihen ist. (lacht)

Ja, ja, da streiten sich die Schüler immer drum. (lacht)

Schauen wir mal nach, ob der Goethe überhaupt schon einmal ausgeliehen wurde.

07.

Wie können und sollen die Schüler die Bücherei nutzen?

Die Schulbücherei kann mittlerweile täglich von den Schülern genutzt werden. Dafür stehen entsprechende Öffnungszeiten am Schulvormittag zur Verfügung. Die Jungen und Mädchen sollen sich hier vor allem für das private Lesevergnügen zu Hause eindecken können. Aber auch in Verbindung mit schulischen Aufgaben, wenn Buchreferate gehalten oder Schülerarbeiten zu Sachthemen vorbereitet werden sollen.

Daniela, vielen Dank, dass du für dieses Interview zur Verfügung gestanden bist. Die Leser haben dadurch einen guten Einblick in unsere Schulbücherei bekommen. Ein Besuch dort lohnt sich auf alle Fälle.

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Bildunterschriften:

Bild 1: „Hat für (fast) alle Lesewünsche der Schüler das richtige Buch parat: Büchereileiterin Daniela Bauer.“

Bild 2: „Viel Platz, um sich ein gemütliches Plätzchen zum Lesen zu suchen, bietet die Schulbücherei der Mittelschule Miesbach.“

 

 

Geburtstagsgeschenk mit fatalen Folgen

(Eine Schultheater-Aufführung zum Thema Online-Sucht am 23.01.2017)

Zumindest war dies in dem Stück der Fall, das die Theaterwerkstatt Weimarer Kulturexpress am Montag, den 23.01.2017, auf die Bühne der Aula der Mittelschule Miesbach brachte. Rund 200 Schüler aus der 7. bis 10. Jahrgangsstufe verfolgten an diesem Schulvormittag ge-spannt die Geschichte der Jugendlichen Jule. Auf Grund der extensiven Nutzung des neuen, heiß ersehnten und leistungsfähigeren Smartphones, ein Geburtstagsgeschenk der Mutter, vernachlässigt das Mädchen immer mehr die Familie, die Freunde und die Schule und am Ende sich selbst. Das Theaterstück “Online – Sprich mit mir!“, gespielt von zwei ausgebildeten Schauspielerinnen, thematisierte die vielfältigen Gefahren einer zügellosen Social Media Nutzung, die sich viele Jugendliche in der heutigen Zeit selbst auferlegen.

Das Schultheater gastierte in der Rudolf-Pikola-Schule auf Einladung von Frau Andrea Bentenrieder, die in der Jugendsozialarbeit an der Mittelschule Miesbach tätig ist. Es ist ihr wichtig, auch stets ein Auge darauf zu haben, welche Informations- und Kommunikations-möglichkeiten der jungen Generation zur Verfügung stehen und in welchem Ausmaß die Jugendlichen diese nutzen. Das soziale Leben unserer Schüler findet heutzutage zu einem guten Teil auch ´online` statt. Dies ist eine voranschreitende Entwicklung, die für viele Mädchen und Jungen schon als normal empfunden wird. Für Lehrer und alle anderen mit der Arbeit mit Jugendlichen betrauten Personen gilt es, auch die Problematiken und Gefahren der Nutzung der Social Medias in Gesprächen und Diskussionen zu thematisieren. Generell richtet sich die Jugendsozialarbeit an Schulen an Kinder und Jugendliche, die besondere Unterstützung bei schulischen, persönlichen oder familiären Problemen benötigen.

Das an diesem Tag in der Mittelschule Miesbach gezeigte Theaterstück über Online-Sucht wurde vom Weimarer Kulturexpress auf die Bühne gebracht. Dieses ist ein freies Jugend-Theater im Tourneebetrieb. Den Verantwortlichen geht es darum, ein sozial engagiertes Theater zu bieten. Sie wollen die Probleme der Jugendlichen ansprechen, durch bildliche Beispiele und durch Diskussionsrunden nach den Vorführungen. Altersgerechte Gegen-wartsstücke stehen ausnahmslos auf dem Programm der Theatermacher aus der thüringischen Goethestadt.

Lisa Wilfahrt (25 Jahre) und Madleine Weiler (27 Jahre) hießen die zwei ausgebildeten Schauspielerinnen, die vor dem Schülerpublikum auf der Bühne standen. Wilfahrt hatte sich in ihrer Rolle des Mädchens Jule der nicht gerade einfachen Aufgabe zu stellen, eine Jugendliche mit ihren alterstypischen Ritualen und Eigenheiten zu spielen. Dass ihr dies gut gelang, sah man auch daran, dass die Nennung ihres wahren Alters in der Besprechungsrunde nach der Aufführung überraschte und verblüffte Reaktionen in den Zuschauerreihen auslöste. Viel Applaus bekam auch Weiler, die in dem Stück sowohl die immer mehr über das Verhalten ihrer Tochter verzweifeltere Mutter als auch die besorgte beste Freundin von Jule darstellte. Die beiden Aktricen hatten schon vor Beginn des Theaterstücks darauf hingewiesen, dass es am Ende des Theaterstücks auch etwas lauter auf der Bühne wird und dass doch Zuschauerbekundungen möglichst zu unterlassen seien, auch wenn die Schüler vom Ablauf des Stücks mitgerissen sind. Im engagiert vorgetragenen Finale kam dann auch tatsächlich die eskalie-rende Situation innerhalb von Jules Familie lautstark zum Ausdruck. Auf Konsequenzen der Mutter auf ihre Online-Sucht reagiert Jule äußerst aggressiv. Ein Umstand, der die Situation aus dem Ruder laufen lässt.

Das Theaterstück wies ein happy end auf. Das Mädchen Jule fand letztlich ihr Lebensglück wieder. Ein mehrwöchiger Aufenthalt in einer Klinik, in der ihre Online-Sucht thematisiert und behandelt wurde, war dafür entscheidend. Die letzte Szene des Stücks zeigte einen fröhlichen und lebensbejahenden Teenager, der sich wieder mit vollem Herzen seinen Lieblingshobbies Fotografie und Musik widmet und sich wieder gerne mit seiner Freundesclique trifft. Dieses versöhnliche Ende vermittelte den Schülern im Publikum zudem auch die Gewissheit, dass es für jedes Problem oder Notlage im Leben eine Lösung gibt. Oder zumindest ein tragfähiger Kompromiss zur Verfügung steht, der die Chance auf einen Neuanfang offen lässt.

Um das Ganze nicht einfach so verhallen zu lassen, plant die Mittelschule Miesbach, in den Wochen nach dieser Theateraufführung in den Jahrgangsstufen entsprechende Kleinprojekte stattfinden zu lassen. Es ist an Sachen gedacht wie z.B. den Versuch zu starten, in den Klassen eine Smartphonefreie Woche zu veranstalten. Oder eine Umfrage durchzuführen, wie es mit der Smartphonenutzung bei den Schülern der Mittelschule Miesbach aussieht. Eine derartige Befragung wird vermutlich eine intensive Nutzung der Social Media Kanäle bei vielen Jugendlichen zum Ergebnis haben. Auf die Frage der Schauspielerin Lisa Wilfahrt an die anwesenden Schüler, ob sie bei Facebook oder Instagram aktiv sind, gingen viele Finger der Mädchen und Jungen an diesem Schulvormittag in die Höhe.

Bildunterschriften:

Bild 1 : „Andrea Bentenrieder (Jugendsozialarbeit an der MS Miesbach) und Schulleiter Peter Müller begrüßten die zwei jungen Schauspielerinnen“

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Bild 2: „Die Online-Sucht der Tochter belastet das Verhältnis zur Mutter immer mehr“

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Bild 3: “ Die Mutter hält ihrer Tochter die sehr hohe Monatsrechnung für das Smartphone vor“

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  • Schulfinale des Lesewettbewerbs der 6. Klassen im Schuljahr 2016/17 (in der Stadtbücherei der Stadt Miesbach am 06.12.2016)
    Im Zeichen der Lesefreude und des Hineindenkens in eine zauberhafte Phantasiewelt: So stellte sich das gelungene Schulfinale des diesjährigen Lesewettbewerbs der Mittelschule Miesbach dar. Dieses fand am Vormittag des Nikolaustags in der Stadtbücherei Miesbach statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Lehrer Johannes Ackermann (Mittelschule Miesbach) in seiner Funktion als Lesebeauftragter für die Schulen im Landkreis Miesbach. Der Wettbewerb richtete sich an die Schüler der 6. Jahrgangsstufe. Eine fünfköpfige Jury kürte in diesem Schulfinale nach den Lesedarbietungen der einzelnen Mittelschüler die besten Leseleistungen. Im Entscheidungsgremium waren neben zwei Schülervertretern Frau Manuela Hengler (Elternbeiratsvorsitzende), Frau Tanja Bott (Leiterin Stadtbücherei Miesbach) und Herr Peter Müller (Schulleiter MS Miesbach) auf der Suche nach dem besten Leser gefragt. Das Publikum bildeten für die sechs Finalisten ihre Klassenkameraden aus den beiden sechsten Klassen der Rudolf-Pikola-Mittelschule. Musikalisch umrahmt wurde der Lesewettbewerb durch instrumentelle Darbietungen von Schülern der Klasse 8cM (Klassleiter Herr Ackermann). Die sechs Finalisten, fünf Mädchen und ein Junge aus den Klassen 6a und 6b, hatten im Ablauf des Wettbewerbs zwei Durchgänge zu absolvieren. In einer ersten Leserunde trugen sie vorbereitete Texte vor. Die versierten Leser trugen nahezu fehlerfrei Passagen aus so unterschiedlichen Kinder- und Jugendbüchern wie den Roman zum Film ´Ostwind 2`, das skurril-witzige ´Das Geheimnis von Ashton Place` oder das zum Weihnachtsfest passende ´Der Tag, an dem Weihnachten verschwand` vor. In einer zweiten Leserunde, vor der die Nervosität der Finalisten merklich anstieg, stand ein unbekannter Text an. Lehrer Johannes Ackermann hatte sich im Vorfeld für den Comic-Roman “Seppis Tagebuch – Passt scho!“ (Verlag rosenheimer) entschieden. Zur großen Überraschung aller wurde vor diesem entscheidenden Lesedurchgang eine aufgezeichnete Videobotschaft gezeigt. In dieser wünschte Hans-Peter Schneider, der Schreiber von den bisher vier erschienenen Bänden von ´Seppis Tagebuch`, persönlich den anwesenden Gästen einen spannenden Verlauf des Lesewettbewerbs und vor allem den sechs Finalteilnehmern viel Glück und Erfolg bei ihren Darbietungen. Diese durch das Video übermittelte Wertschätzung und Ansprache durch den bekannten Schriftsteller spornte die Teilnehmer am Lesewettbewerb noch einmal zusätzlich dazu an, ihr Bestes beim Vorlesen zu geben. Am Ende fiel es der Jury auf Grund der guten Leseleistungen aller nicht leicht, einen Sieger an diesem Tag zu bestimmen. Ihre Entscheidung fiel aber letztlich wie folgt aus: 1. Platz Johanna Feicht (Klasse 6a), 2. Platz Anna Stürzer (Klasse 6a) und 3. Platz Moesha Sirisinghol (Klasse 6b). Bei der Siegerin waren sich die Juroren darüber einig, dass sie vor allem mit einer großen Lesesicherheit und einer guten Betonung beim Lesevortrag überzeugen konnte. Alle sechs Finalisten durften sich über Buchgeschenke als Preise freuen. Die Gewinnerin Johanna Feicht wird im kommenden Frühjahr die Mittelschule Miesbach beim Kreisentscheid der weiterführenden Schulen im Landkreis Miesbach vertreten.

Bildunterschriften:

Bild 1: „Was für eine Überraschung: Buchautor Hans-Peter Schneider wünschte per Videobotschaft allen Finalisten viel Glück.“

Bild 2: „Die Juroren hatten es nicht leicht, bei den vielen gelungenen Lesedarbietungen einen Sieger zu küren.“

Bild 3: „Schulleiter Peter Müller gratulierte den Siegern: „1. Platz Johanna Feicht (6a, Mitte), 2. Platz Anna Stürzer (6a, rechts), 3. Platz Moesha Sirisinghol (6b, rechts)

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  • Die Mittelschule Miesbach richtet den Seniorennachmittag der Stadt Miesbach aus (Nachmittagsveranstaltung in der Schulaula am 07.12.2016)

    Im Telegrammstil können Sie hier den Ablauf dieser Veranstaltung nachvollziehen:

    – Begrüßung durch den Schulleiter der Mittelschule Miesbach, Herr Peter Müller. Dank an alle, die im Vorfeld zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben (“Wochenlang ist für diesen Nachmittag gebacken worden“), erzählt er augenzwinkernd).

    – Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Miesbach, Frau Ingrid Pongratz. Sie geht launisch auf den oben zitierten Satz vom Schulleiter ein: “Hoffentlich ist der Kuchen nicht alt geworden.“ Frau Pongratz dankt den Schülern, die bedienen oder anderweitig mit dabei sind, für ihr Engagement. Dies stellt in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit dar. Dank an die Schulleitung für die gute Zusammenarbeit über das ganze Jahr hinweg.

    – Grußbotschaft von Pfarrer Michael Mannhardt. Er macht sich Gedanken zum vorweihnachtlichen ´Wahnsinn` in unserer heutigen schnelllebigen Zeit. Er äußert den Wunsch für ein besinnliches Weihnachtsfest.

    – Aufführung der Theatergruppe der Mittelschule Miesbach unter Leitung von Lehrerin Ursula Sontheim. Die Weihnachtsgeschichte mit Maria und Josef wird aufgeführt. In dieser modernisierten Theaterfassung wird u.a. kritisch die Frage aufgeworfen, wie das ´Christkind` von den Menschen zu Konsumzwecke zweckentfremdet wird.

    – 15-minütige Pause zum Ratschen und Kaffee und Kuchen

    – Weihnachtslieder des Schulchors (Leitung Lehrerin Ursula Sontheim) und Weihnachtsgeschichten und -erzählungen (gelesen von Frau Bürgermeisterin Ingrid Pongratz) folgen immer abwechselnd. Bekannte Weihnachtslieder wie “Fröhliche Weihnachten überall“, “Kling, Glöckchen, kling“ oder “Es wird scho glei dumpa“ werden gemeinsam mit den Senioren gesungen. Frau Bürgermeisterin Ingrid Pongratz liest pointiert u.a. die Geschichte “Der Rauschgoldengel“ von Gerhard Polt (der sturzbetrunkene Vater liegt von der Wirtschaft kommend am Weihnachtstag im Treppenhaus und wird von den Kindern wie der Weih-nachtsengel sehnsüchtig erwartet) und die Weihnachtserzählung “Das Christkind und der Floh“ (trotz Säuberungsaktion des Stalles in Bethlehem durch den Erzengel Gabriel bleibt ein Floh unentdeckt und gerade dieser zaubert ein erstes Lächeln durch sein Kitzeln auf das Gesicht des Christkinds).

    – Frau Pongratz: “Jetzt habt ihr Zeit zum Ratschen, bevor ich mich dann von euch verabschieden werde.“

    – Den Gästen wird von der Mittelschule Miesbach Getränke, Wiener und Semmeln serviert.

    – Frau Pongratz geht durch die Reihen der Gäste und unterhält sich mit den älteren Mitbürgern.


    Bildunterschriften:

    Bild 1: „Die Gäste nahmen an diesen Nachmittag an festlich eingedeckten Tischen Platz.“

    Bild 2: „Frau Bürgermeisterin Ingrid Pongratz und Schulleiter Peter Müller wünschten der Gästeschar zu Beginn eine schöne Feier.“

    Bild 3: „Die Theatergruppe unter Leitung von Lehrerin Ursula Sontheim brachte ein Weihnachtsspiel auf die Bühne.“

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  • Offizielle Begrüßung der 5. Klässler im Schuljahr 2016/2017

capHier geht es zum Artikel: begruessung-der-5-klaessler

 

  • Die Mittschule Miesbach schickt die 5. Klässler auf Erkundungstour durchs Schulhaus

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Die Schüler der 5. Jahrgangsstufe haben ihre ersten Tage in der Mittelschule Miesbach hinter sich gebracht. Es war eine aufregende Zeit für die Kinder. Der Wechsel von der Grundschule brachte ja auch viele Veränderungen mit sich. So viele Sachen sind nun neu: die Mitschüler, die Lehrer, das große Schulgebäude, der Schulweg, die Ansprechpartner im Sekretariat, Schulleitung und Hausmeisterstelle. Um die Eingewöhnung zu erleichtern und vor allem die Schule vom Keller bis zum obersten Stockwerk samt Nebengebäude zu erkunden, fand am Montag, den 19.09.2016, für die zwei fünften Klassen eine Schulhausrallye statt. Zwei Schulstunden hatten die Schüler Zeit, sich in Kleingruppen auf die Suche nach den richtigen Antworten auf 18 Fragen zur Mittelschule Miesbach zu machen…

Hier geht es zum vollständigen Artikel: schuljahr-2016-17-schulhausrallye-19-09

  • Interview mit Thomas Wörndl (Bundesfreiwilligendienst) im Schuljahr 2016/17

stelenprojekt-september-2016-019Seit dem diesjährigen Schulbeginn ist Thomas Wörndl aus Wörnsmühl an der Mittelschule Miesbach beschäftigt. Er leistet hier ein Bundesfreiwilligenjahr ab. Um ihn der Schulgemeinschaft näher vorzustellen und seine Aufgaben im Schulalltag kennen zu lernen, haben wir ihn um ein Interview gebeten. Übrigens: Auch für das kommende Schuljahr 2017/18 sucht die Mittelschule Miesbach wieder einen jungen Erwachsenen, der im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bei uns mitarbeiten will…

Hier geht es zum vollständigen  Artikel: interview-mit-thomas-woerndl

  • Interview mit Sabine Hurnaus-Pfleger Inklusionslehrerin, anlässlich der Zertifizierung des Schulhundes “Pepper“

hund-2Frau Sabine Hurnaus-Pflegerin ist Besitzerin unseres Schulhundes Pepper und zugleich Hundeführerin bei seinem Einsatz an unserer Schule. Grund genug, mit ihr ein Interview zu führen. Wer wissen will, wie sie persönlich ´auf den Hund gekommen ist` und warum gerade Pepper die Idealbesetzung für einen Schulhund ist, der muss geradezu…

Hier geht es zum vollständigen Artikel:interview-mit-sabine-hurnaus-pfleger-novemer-2016

 

  • Schulhund mit Brief und Siegel

    hund-1Mit Bravour geschafft! Die zweijährige Australian Shepherd Hündin ´Pepper` hat vor kurzem die abschließende Eignungsprüfung als Schulhund an der Mittelschule Miesbach bestanden. Nach einem Jahr Lehrzeit in der Schule, in der der Hund praktisch einen Azubistatus einnahm, wurde nun die Endprüfung abgenommen, die sich aus 3 Prüfungsteilen zusammensetzte…

Hier geht es zum vollständigen Artikel:einsatz-schulhund-die-fakten-dazu